AK 61 - wieder daheim

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Moderator: The Wizard

Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon Annette » So 12. Jul 2015, 23:37

So, nur als kleine Anmerkung gedacht. Diskutieren könne wir wirklich besser von Angesicht zu Angesicht auf
dem Sommerlager. Ich wäre IT und OT ganz schön angepisst, wenn mir jemand mein Spezial-Dinkel-Brot wegfuttern würde, ohne mich zu fragen und ohne Ersatzbrot ohne Weizen und Roggen für mich zu besorgen, egal wieviel Engagement ich in das Brot gesetzt habe. Es würde mir allerdings genügen, wenn mich jemand vorher fragt, ob ich damit klar käme, z.B. weil ich eh mehr als genug dabei habe, was ja meistens der Fall ist. Aber hungern? Neeee!
Fähigkeiten, Waffen und Werkzeuge sind weder gut noch böse. Es kommt darauf an, was man damit macht.
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Dieben im LARP

Beitragvon Tommy » Mo 13. Jul 2015, 07:06

Huh, "hungern". Puh. Ganz schön großes Wort.

Ich versuche es nochmal.

Es geht nicht darum, "Mundraub" einfach hinzunehmen, sondern darum, daß es IT-Konsequenzen haben sollte.
Immerhin hatte ich in der Intime-Ansprache extra nochmal darauf hingewiesen, daß gediebt werden wird. Und wie Katja ja ganz richtig schrieb, Finn war ja nicht allein, sondern zu sechst - er hätte ja einfach jemanden von den anderen bitten können, auf das Brot zu achten. Wenn Martin nicht damit rechnet, daß jemand das Brot ißt, was ist denn mit Finn? Deswegen fand ich die Szene schön - weil es zu Finn so gut gepaßt hat, nicht an so was zu denken.

Warum unterscheidet Ihr zwischen OT-Zorn und IT-Zorn? Was meint Ihr denn, was hätten die Kaskaren mit Balduin angestellt, wenn Finn ihn des Mundraubs angeklagt hätte? Meint Ihr, Kaskaren, die 30 Jahre lang Hunger kannten, nehmen das auf die leichte Schulter, wenn jemand Brot stiehlt? Vielleicht hätten sie Balduin verbannt; vielleicht die Hand abgeschlagen; das Gastrecht hätte er wohl mit Sicherheit verloren.
Warum wollt Ihr OT-Sanktionen, wenn IT viel schlimmer bestraft wird?
Warum spielt Ihr nicht aus, wenn es Euch so aufregt? Warum ist es Martin, der enttäuscht ist, daß nun "alles fort war", und nicht Finn? Warum Annette, und nicht Leonie? Ich glaube, die NeuRhaetikoner Hexe zu bedieben, die bestens in allen Königreichen vernetzt ist, kann viel ernstere Konsequenzen haben, als Annette was wegzunaschen, und dabei denke ich noch nicht mal an Flüche. :twisted:

Ich sage ja nicht, "nehmt das kommentarlos hin", ich sage, "wenn es Euch aufregt, macht schönes Spiel daraus".

Etwas allgemeiner gesprochen: Dieben ist immer ein schwieriges Thema, es gibt viele Orgas, die es schlicht auf ihren Cons untersagen. Damit löst man einige Probleme, aber man verzichtet halt aus meiner Sicht auf eine Menge Möglichkeiten zum Rollenspiel.
Im Archipel haben wir sehr wenig Diebe (im Vergleich zum Tisch-Rollenspiel oder anderen Cons), daher kam das Thema vielleicht noch nicht so häufig auf, aber immerhin ist seit nun über 60 Cons das dieben erlaubt - nun gibt es eine Diskussion darüber (ich finde Diskussionen an sich gut).
Und Probleme gibt es beim Dieben immer, nicht nur beim Essen. Beispiel: Es wird eine Waffe gestohlen. Der Besitzer kommt zur SL und sagt: "Der Kernstab ist gebrochen" und der Dieb kommt zur SL und sagt "der war schon kaputt, als ich die Waffe gediebt habe". Und jetzt? Was macht man dann? Ich weiß noch, auf dem Kehraus wurden Felle gediebt, dadurch haben Spieler nachts gefroren. War das in Ordnung?
Oder Katjas Beispiel, das Zauberbuch. Der Dieb würde es ins Feuer werfen, zögert aus OT-Gründen (hat ja viel Arbeit gekostet), wird überwältigt und meint: "Ach, das Buch ist IT übrigens verbrannt". "Ne", meint der Spieler des Magiers, "die Zeit hattest Du ja gar nicht, ich benutz das jetzt weiter". Soll ich es ihm dann als SL wegnehmen?
Oder: Das Buch wurde iT zerstört, OT aber ganz gelassen. Was macht denn der Spieler des Magiers mit dem Zauberbuch? Darf er es auf dem nächsten Con wieder verwenden, oder muß er sich so oder so ein neues schreiben? In letzterem Fall kann man es meiner Meinung nach getrost auch IT vernichten.

Ich finde, das ist eine gute und wichtige Diskussion (z.B. glaube ich, daß sehr viele Spieler gerade im Archipel ein Zauberbuch ohne zögern ins Feuer werfen würden, wenn sie es in die Finger bekämen). Für mich als Orga wäre es am einfachsten, wie gesagt, Dieben komplett zu verbieten, damit habe ich am wenigsten Ärger.
Apropos Ärger, mir ist auf dem Con ein Orkschwert abhanden gekommen (ca. 50,- Euro), und jetzt? Soll ich nun darauf verzichten, LARP-Waffen auf Cons mitzunehmen? Schüsseln, Gewandungsteile, OT-Gegenstände - irgendwas kommt immer weg. Diesmal eben Martins Brot.

Ich glaube, Enttäuschungen derart, wie sie nun eben Martin erfahren hat, gehören zum Hobby. Entscheidet Ihr, ob Ihr das "Dieben" als Bereicherung für's Rollenspiel aber eben auch mit der Möglichkeit, OT-Verluste zu erleiden, weiter im Spiel haben wollt, oder nicht.
Im übrigen bin ich dafür, daß die Reisezeit zu den Cons verkürzt werden muß.
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Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon Tommy » Mo 13. Jul 2015, 07:15

Katja: Ist doch gut, daß Du das angesprochen hast, es gibt da offensichtlich viele verschiedene Standpunkte dazu.
Im übrigen bin ich dafür, daß die Reisezeit zu den Cons verkürzt werden muß.
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Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon Tommy » Mo 13. Jul 2015, 07:26

Ich habe dazu mal eine Umfrage erstellt.
Im übrigen bin ich dafür, daß die Reisezeit zu den Cons verkürzt werden muß.
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Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon Skarr » Mo 13. Jul 2015, 12:10

Hi,

hab bei der Umfrage mitgemacht.

Ich als Allergiker kann nur sagen: ganz blöde Idee anderen das Essen wegzufuttern (Wenn es gegessen ist ist es immer OT). Fragt nicht was passiert wäre, wenn mir jemand mein Allergikerfutter angefasst hätte ... da hätte es aber ordentlich geraucht.

Da wir im Archipel viele Lebensmittelallergiker haben, bin ich persönlich der Meinung:
- IT Dieben von mir aus (wie jeder gediebte Gegenstand dann aber bitte Zur SL, damit man es OT essen kann, wenn man nichts anderes bekommt/genau dieses Essen benötigt)
- IT/OT aufessen: die Götter mögen euch gnädig sein, wenn ich euch erwische :samurai)

Generell, will ich niemandem zu nahe treten, aber jemandem ungefragt das Brot wegzufuttern zeugt nicht gerade von gutem Benehmen. Das wars dann aber auch schon mit Kritik.

LG
Tom
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Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon FloS » Mo 13. Jul 2015, 12:27

Ich habe mich bei der Umfrage schon geäußert, in diesem Thread sind aber noch mehr Aspekte, die ich noch nicht gelesen hatte. Ich kann sowohl Katjas (und stellvertretend wohl auch Martins) Standpunkt verstehen, als auch Tommys Argumentation.

- Das Problem daran, Essen zu dieben (und dann zu essen), ist doch, dass es an der Grenze zwischen Dieben und stehlen ist. Denn Dieben heißt, es IT zu nehmen aber OT eben nicht. Gegessenes Essen ist aber auch OT weg. Wie schon gesagt haben die meisten Spieler genug zu Essen dabei und keiner wird echt "hungern" müssen wenn ein Teil davon weggegessen wird. Aber es kann eben vorkommen, dass ein Spieler OT Gründe hat, bestimmte Dinge nicht hergeben zu wollen.

- Ich glaube (bzw. hoffe), dass im Archipel keiner ein Zauberbuch echt ins Feuer werfen würde, ohne vorher sicher zu sein, dass der Spieler dem es gehört OT damit einverstanden ist (entweder weil gefragt hat, oder weil man sich so gut kennt dass man das weiß oder so). Auch wenn ein Charakter nicht mehr gespielt wird oder ein Gegenstand des Charakter IT nicht mehr vorhanden ist, heißt dass ja nicht dass der Spieler nicht trotzdem an den mühevoll (oder teuer) erzeugten Gegenständen hängen darf. Auch kann der Zauberer Tim im Archipel das Buch verloren haben, aber der Zauberer Timm in den Mittellanden hats noch... Oder der Charakter muss sich zwar ein komplett neues Buch schreiben, der Spieler braucht aber vielleicht OT nur den Einband zu ändern oder so, ohne nochmal stundenlang alles mit Tinte handzuschreiben usw.

- Das IT-Ausspielen der Situation von gediebtem Essen ist natürlich eine Möglichkeit, aber die Möglichkeit hat nicht jeder Charakter in jeder IT Situation. Wenn z.B. einem Sklaven in Neuraethikon das Essen "gediebt" wird, hat der nicht die Möglichkeit das anzuprangern oder irgendwas dagegen zu machen. Oder ein Charakter zu dem es nicht passt, sich über so was aufzuregen (weil er IT "Vergebend" ist, oder es IT eine Lappalie ist die angesichts des Hauptplots nur ablenken würde etc.). Der in letzter Zeit häufig (ernst oder nicht) gebrachte Spruch "Dieses OT Problem ist ein IT Problem" stimmt halt nicht ganz, weil damit implizit verlangt wird, IT-Spielzeit auf etwas zu verwenden was eigentlich nur eine OT-lästige Sache ist. (Das trifft auch nicht nur auf das Thema "Essen dieben" zu, aber das wird ein ganz neuer Themenkomplex wenn ich da jetzt anfange.)

Mein Fazit (in Wiederholung des Umfrage Threads):
Das von Spielern selbst mitgebrachte Essen sollte nicht weggenommen/gediebt werden, ohne dass der Spieler eine Möglichkeit hat, das durch OT-Ansage rechtzeitig zu unterbinden, bzw. sollte es jedenfalls nicht so behandelt werden dass es von dem Spieler dann OT nicht mehr gegessen werden kann (z.B. weil es aufgegessen ist). Ansonsten habe ich eigentlich nichts gegen das Dieben wie es im Archipel / ConTrolle Regelwerk geregelt ist, und finde dass es weiter Plotbestandteil sein darf.

P.S: "der/ein Spieler" meint immer auch "die/eine Spielerin"
"Und da, da wurde mir klar, dass die Kacke Scheisse ist!"
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Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon Tanne » Mo 13. Jul 2015, 14:27

Sommerloch stopfen:

Moin, euer Tanne schreibt:
Jeder hat in seinem Zelt einen OT-Bereich, in dem er alles lagert was nicht zum Spiel gehört. Wer sein essen auf dem Tisch stehen lässt und ein Trollock es annagt, dann ist es so. Wenn ein Trollock in der OT-Kiste die Nahrungsmittel wegfuttert ist es Diebstahl. Wenn ich nicht will, dass jemand meinen guten Rum säuft, steht er in der OT-Truhe oder hängt an meinem Gürtel, neben meinem Streitkolben!

Es war auf allen Con so. FERTSCH. Ich jetzt Urlaub, schau die Tage nochmal rein. Macht keinen Elefanten draus,
wobei die langen Eleganten, gibt's nur beim Elefanten...

Ich liebe euch alle! :jump)
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Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon Katja - Berlin » Mo 13. Jul 2015, 14:47

Ich freu mich nun doch, dass wir uns drüber austauschen, habe beim lesen oft still genickt, auch stellenweise bei Tommys Argumenten... für Finn war es nach dem indieFresseschlagen gut, für Martin nicht. Inzwischen längst mit Raymund geklärt und da auch wieder gut... ich verfolge gespannt, wie es hier noch mit dem Thema weitergeht.... auch wenn ichs lieber LIVE gehabt hätte... was ich aber gern noch wüsste: hat es denn geschmeckt???
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Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon Annette » Mo 13. Jul 2015, 22:20

Huh, "hungern". Puh. Ganz schön großes Wort.

Naja, Tommi, im Extremfall würde es bedeuten, ich hätte die Wahl zwischen hungern oder mir Essen IT zu organisieren, das ich nicht vertrage. Das hieße wiederum einen Großteil des Cons auf dem Klo zu verbringen oder ununterbrochen zu furzeln. Also keine verlockenden Aussichten! :roll: Nicht nur für mich!
Und ja, wir machen Cons und keine Klassenfahrten! Ich habe aber in den meisten anderen Situationen die Möglichkeit, mir nach meinem Gutdünken Erschwernisse zuzumuten oder eben nicht. Es ist meine Entscheidung, ob ich mit auf Erkundungswanderung gehe, Nachtwache halte oder bis nachts um 1 eine Bestattung nach der anderen zu zelebriere. Und Dieben hieß für mich bisher immer, ich kriege das Diebesgut nach dem Con wieder. Das nützt mir aber bei Nahrungsmittel, die für die Conzeit vorgesehen sind, nichts. Spezialnahrungsmittel zu dieben sollte meiner Meinung nach ebenso wie das Dieben von Arzneimitteln nicht vorkommen. Es sei denn der Eigentümer gibt seine Erlaubnis dazu. Vielleicht würden mir noch andere Dinge einfallen, die nicht gediebt werden sollten, da müsste ich drüber nachdenken. Insgesamt finde ich das Konzept des Diebens ziemlich cool!

Im Normalfall habe ich immer mehr als genug Essen dabei und ich könnte gut auf die Nahrungsmittel einer Mahlzeit verzichten, wäre höchsten in meiner Auswahlmöglichkeit eingeschränkt. Wenn es aber doch mal knapp bemessen ist, fände ich es mehr als ärgerlich, wenn mir mein Spezialessen weggegessen wird. Kurze Absprache vorher - von mir aus über die SL - und alles wäre gut. Dann hätte ich die Gelegenheit mein OK oder mein Veto zu geben. Ist mein Essen einfach so weg, wäre ich wütend und hungrig! Wütend kann ich ja IT gut ausspielen. Aber hungrig, das wäre ein OT-Problem für mich! Ganz abgesehen, dass wütend und hungrig eine ziemlich schlechte Kombination bei mir ist! :wink:

Hiermit Annette Ende! Schriftlich klingt immer alles viel krasser als ich es meine!
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Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon mir. i am » Di 14. Jul 2015, 19:55

Ich sehs wie Tanne: Alles was ich in den IT-Spielbereich überführe gehört zum Spiel. Was ich in meinem LIDL - Plastikbeutel unter dem Bett deponiere (oder an entsprechender Stelle in der Küche) ist mein, also Miriams, Eigentum.
Ob ich anderen das Essen wegessen würde, wenn es mir nicht angeboten wurde, hängt von der Rolle und meiner (also Miriams) Überwindungsgrenze ab - aber ob ich es tun würde ist etwas anders, als damit zu rechnen dass es passieren könnte. Aber hier stand das Essen - verführerisch unbewacht - an einem öffentlichem Platz...

Es ist eben so, dass im LARP zuweilen Grenzen überschritten werden, die die individuelle Komfortzone betreffen. Wenn mir die Witze in der Traveren zu zottig und sexsistisch werden, geht Miriam nach draußen, weil ich es nicht mehr hören mag. Ich spreche es vllt. hinterher im Forum oder nach dem Con OT an, dass ich mich unwohl gefühlt habe und hoffe auf Besserung - letztendlich habe ich es aber immenoch mit vielen Menschen zu tun, die vllt. die Dinge einfach anders als ich sehen. Das muss ich dann akzeptieren. Nur weil es mir sehr wichtig ist, das sich alle wohlfühlen und individuellen Grenzen nicht überschritten werden, kann ja ein anderer Spieler durchaus an einem Konfrontationskurs interessiert sein. Die STOP-Reißleine kann ich im Extremfall immernoch ziehen.

Ärgerlich ist es natürlich, wenn grade auf meinem gutem Mantel oder meinem Feldbett es sich der Trollork gemütlich gemacht hat, oder die Leiche mitsamt dem Stoff verbrannt wurde und ich den Rest des Cons über frieren muss - versaut mir auch die Stimmung. Aber der OT-Besitz soll ja dazu dienen den IT- Charakter auszustatten.

Das hat jetzt die Disskusion nicht wirklich weiter gebracht, aber im Sinne des kaskischen Palavers darf jeder seine Meinung sagen und muss angehört werden. :)

MfG
Miriam
Ich glaube CHANTALE wäre ein passenderer Vorname für mich. KLEVE ist eine wunderschöne Stadt am Niederrhein und LUDWIG der beste Nachname der Welt.
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Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon Andy » Di 14. Jul 2015, 20:11

mir. i am hat geschrieben:Das hat jetzt die Disskusion nicht wirklich weiter gebracht, aber im Sinne des kaskischen Palavers darf jeder seine Meinung sagen und muss angehört werden. :)

Ich finde deine Beiträge meistens recht erfrischend ;-)
Melde dich doch bitte ansonsten noch mal bei mir wegen deines Bastelwunschs...und nun BTT
Es ist nicht sehr würzig, es ist nicht durch, aber es ist heiß...
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Re: AK 61 - wieder daheim

Beitragvon Tommy » Di 14. Jul 2015, 20:47

Back to topic heißt: Diskussionen rund um den vergangenen AK61.
Wer zum Thema mit dem "Nahrungsmittel dieben und dann essen" beitragen möchte, kann das gerne tun:
Tommy hat geschrieben:Ich habe dazu mal eine Umfrage erstellt.
Im übrigen bin ich dafür, daß die Reisezeit zu den Cons verkürzt werden muß.
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