AK70 zurück

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Re: AK70 zurück

Beitragvon Souljazz » Do 5. Okt 2017, 15:09

Sammeln! Aber keine Pilze! :wand)
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Re: AK70 zurück

Beitragvon John » Do 5. Okt 2017, 20:16

Dank des Unwetters ist heute mein Sport ausgefallen und ich kann meinem Eindruck von der Convention und allem drumherum berichten:

Es war ein klassisches Reiseabenteuer von A nach B über C. Die Reise mit den verschiedenen Events war sehr schön, das Gelände gut gewählt. Der erste Abend in Eldengard war ein leichter Einstieg. Als ich den Steckbrief des Keilers sah und Keilerweiler hörte dachte ich mir nur, Nachtigall ich hör dir Trapsen. Die Reise auf Schmugglerpfaden, die Schwestern, das lange Gesicht bei meinen Begleitern als wir vor des Keilersbande stehen und ihre Ratlosigkeit und Unfähigkeit über ihren Schatten zu springen und an einen für Firnson überzogenen Moralkodex hingen, toll. Als wir dann endlich in Timbedien waren und ich die kleinen versteckten und liebevollen Geschichten hörte im Dorf (war auch schon zum Teil bei der Keilerbande so) war ich hin und weg. Generell fand ich das alle NSCs sehr liebevoll ausgearbeitet waren und sehr Facettenreich dargestellt, an einigen von Euch sind gute Schauspieler verloren gegangen. Die meisten kamen mir nie als Statisten vor, sondern als echte Mitspieler auf Augenhöhe. Mir stand mehrmals das Wasser in den Augen und ich musste Schlucken.

Ich dachte fast während des ganzen Cons das wir nach Naibara reisen… habe mich auch schon gefragt wie das dann dargestellt wird und freute mich schon auf eine Sphärenreise durch den Spährenbrecher… war etwas enttäuscht das der Con dann „nur“ in einem Dörfchen endet, wurde aber dann von der Darstellung Bruderschaft des Feuers wieder versöhnt.

Das alles hat sehr viel von einen Pen & Paper Abenteuer, es war eine sehr schöne Abenteuergeschichte mit viele Grau und über Moral und (Un)Menschlichkeit. Eine Hexenverbrennung durch den „Mob“ ist heute vielleicht schwer denkbar aber das Machtgefälle und Konflikt ähneln den von rassistischen Übergriffen zum Beispiel durch besorgte Bürger oder wie es anderen Minderheiten gehen kann. Nur soviel dazu, weil manche meinten krass wie das damals gewesen sein muss im Mittelalter…

Die Ambivalenz meines Charakters zu der Gruppe und der Gemeinschaft formte sich sehr schön. Firnson traut nun einigen weniger und umgedreht…. Das gibt viel Konfliktmaterial für die Zukunft und der Schwur auf Paxa bindet zwar, lässt aber niemanden Blind und Taub werden… und nach Naibara gehen heißt nicht …
Danke an Ina das sie mich am letzten Abend geschubst hat den Stab zu weihen und an Tanne der das ganze in ein Fiasko enden ließ- Das Schlussspiel war sehr wichtig für Firnson, da er nun endlich ein Grund hat Timbedien zu verlassen.

Danke an meine Mitspieler in der Reisegruppe das es keine Militäraktion war, sondern wir eine Abenteuergruppe hatten mit durchaus wechselnden Anführerrollen und Konflikten und ich mich in meiner Rolle als ernstgenommen gesehen habe.

Danke an alle die sich mit Firnson geprügelt haben, vor Jahren hätte ich mir das selbst nicht getraut, auch in die Konflikte so zu gehen und das Drama hoch zu spielen und körperlich zu agieren.

Ich wünsche mir das es so ein Con öfters gibt und solche Abenteuererfahrungen viele Spieler haben. Der Con hat für die NSCs sicher seine Längen, durch warten, ich erkläre mich gerne bereit dies für andere auf mich zu nehmen um ihnen ähnliche Erfahrungen zu ermöglichen. Ich stell mir so halt klassische OED Fantasy vor. (OrcsElvesDwarfs)

Meine kleinen Kritikpunkte:
  • Jungs, weniger Altherrenwitze bitte, einmal oder zweimal find ich nett und lustig aber irgendwann dachte ich mir ich bin in einen schlechten Zotenfilm, das selbe gilt für Charakteren die im Wald nach Bordellen suchen.
  • Ich fand manchmal die Eingriffe der SL wie ein Charakter sich fühlt zu viel. In der Regel wusste ich es für mich und habe auch den Konflikt gesucht, wusste aber oft nicht wie ich es anstellen sollte das der Konflikt und Drama stark wird und musste mich in der Szene orientieren um mir zu überlegen wie verhält sich mein Charakter wann.
  • Tolle Kostüme sollten mehr Mitspieler sehen als nur die Hauptproptagonisten, der Dämon war groß und ähh sehr groß und ähh böse… hatte was von nen Riesenbug und ich finde er soll wiederkommen… wie groß wird so ein Pliska? Ist bestimmt ne gute Grundlage…
  • Beim „Endboss“ das Timefreez fand ich Schade, das hätte ich im Vorfeld geklärt: „Wenn ich im schwarzen Pulli dastehe dann verhaltet Euch bitte so…“ da muss nicht gesagt werden was passiert und kommt sondern nur ne Ansage wie der Spielmechanismus aussieht. Das hat mich bissel dann rausgerissen, es ist aber schwer da ein Kompromiss zu finden. Vielleicht mal andersrum probieren beim nächsten mal und dann die bessere Variante nach mehr Feedback nehmen.
  • Ich war am Sonntagabend wirklich am Ende und ich hätte auf Tomy hören sollen der meinte geh ins Bett… dann hätte ich nicht so aggressiv und angefressen reagiert, sorry Waldrabe.

Für mich als Spieler und Plothunter war der Con toll, eines der besten die ich bisher als Spieler im Archipel erleben durfte.
Danke an alle die den Con ermöglicht haben, an alle die gekocht haben, Pilze gesammelt, Geschirr aufgewaschen, Zelte ab- und aufgebaut, den ganzen Logistikkram erledigt wie Fundus von A nach B gefahren, die mit mir gespielt haben, Plöte und Briefings geschrieben und gebastelt haben.
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Re: AK70 zurück

Beitragvon Moni » Do 5. Okt 2017, 20:49

Sorry dass ich nochmal auf das Lieder Thema zurück komme, aber macht doch einfach "Brücke am Teyn" oder so draus. Es muss ja kein im Archipel kartographierter Fluss sein :-)
Ich fand es schön, dass wir so viel Musik/Gesang hatten, sonst wäre es bei dem ganzen Regen im NSC Lager manchmal sehr trist gewesen.

Für mich war der Con als NSC wie erwartet. Mit den vielen Rollen gibt es einfach Unterbrechungen und ich brauch auch immer ein bisschen um dann ins Spiel zu kommen. Ich hatte aber auch einige schöne Szenen, vorallem die deprimierte Fogg hat mir Spaß gemacht. Ich fand es auch gut, dass Aleandro mir am letzten abend noch von den Entdeckungen der Spieler erzählt hat. Ich war natürlich nur eine einfache Timbedierin, aber ich hatte dadurch hatte ich das Gefühl, wenigstens etwas am Gesamtplot teilzuhaben.

Danke an alle, im Archipel ist es einfach immer toll :jump)
MORS mag nicht was du tust...
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Re: AK70 zurück

Beitragvon Lars » Do 5. Okt 2017, 21:11

Hallo alle zusammen.
Zunächst einmal möchte ich allen - und damit möchte ich wirklich ALLEN danken, die an dem Con beteiligt waren. Für mich (Luzius) war es mit Abstand der intensivste Con den ich je erlebt habe.
Im Speziellen möchte ich natürlich Ina und all ihren Helferlein danken, dass sie diesen Wandercon so wie er lief, vorbereiten haben - inklusive exklusivem Briefing (danke Ina für deine Geduld mit mir !!) und Bastelarbeiten (Monster, etc.) und die vielen Ideen und deren Umsetzung.
Der Con in seiner ganzen Konstellation war schon etwas Besonderes und ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut für die engagierte Ein-Mann(Frau)-Armee-SL und die belastbaren NSCs und die verschiedenen Köche, die uns immer ganz toll mit warmen Köstlichkeiten verpflegt haben - Hut-Ab!!!! Ihr habt es möglich gemacht, dass ich mich niemals - also wirklich NIEMALS innerhalb der gesamten 72 Con-Stunden gelangweilt habe. Ja, es grenzte zum Teil schon fast an echte Arbeit - jedoch im Nachgang sehr gelungene (Zusammen-) Arbeit mit euch. Es war speziell am dritten Tag dann wirklich eine echte Herausforderung, als dann Luzius' Kameraden (inklusive Hexe) auftauchten, die z.T. eher an einen Mob mit Forken und Fackeln erinnerten, als an 'gut ausgebildete' Kundschafter des Feuers ... 'Bringer des Feuers' hätte man euch taufen sollen *lach*. Und diesen Mob, in Zusammenarbeit mit den aufgebrachten Dörflern, im Zaum zu halten und den Meisterzauberer (wirklich sehr überzeugend Jörg!) zunächst einmal vor diesen beschützen zu müssen - echt 'ne geistige und psychische, als auch körperliche Challenge. Am Ende hat es dann aber doch noch für eine Verurteilung gereicht - Jörg, ich hab dir von Anfang an nicht getraut ;-) Und dann auch noch die echt herzzerreißend gut gespielten Hexe!! Schade nur, dass die liebe Hexe in dem kurzen Verhör einfach die falschen Antworten gegeben hat - das hatte ihre NSC-Leben leider massiv verkürzt :-( ;-) Und dazwischen unsere z.T. eher liberal eingestellte Spielergruppe ... alles in allem eine köstliche dramatische Kombi.
Ich hoffe ich hab nicht zu sehr rumgebrüllt und bin niemandem ernsthaft auf die Füße getreten. Ich hab echt gemerkt, dass ich IT ganz schön rumbrüllen und rumscheißen kann - so bin ich normalerweise gar nicht *shock* ehrlich ... ;-) Aber ihr 'Bundler' ward auch schon ein echt schlimmer Haufen von wunderbar gespielten Dumpfbacken, Hetzern und Meuterern - meine Fresse ;-)
Trotz der vielen IT-Auseinandersetzungen hat es mir aber viel Spaß gemacht - auch wenn's irgendwie gruslig ist das ich zwei Leute hab hinrichten lassen. Aber vielleicht habt ihrs ja gemerkt - gar so leicht ist mir das dann auch wieder nicht gefallen.

Nun ein Punkt zur konstruktiven Kritik:
Leider (wie während unserer Wanderung von mir befürchtet) - und das wurde ja schon von einigen der NSCs beschrieben - hatten die NSCs weit weniger Spielzeit als die SCs. Da wir uns ja z.T. Stundenlang im sehr schönen Spessart die Füße platt gelatscht hatten. Da blieb natürlich im Lager (zu) viel Zeit für OT-Blasen. Ich denke, dass ist vermutlich bei einem solchen Con-Konzept das schwierigste - den NSCs trotz der Abwesenheit der SCs ein Con-Gefühl und echte Spielzeit zu verschaffen, die über das 'Bespaßen' der SCs hinaus geht. Entweder müsste man vermutlich die NSCs noch stärker in die Reise-Aktivitäten der SCs einbinden - mehr Begegnungen, Begegnungen mit größeren Gruppen. Oder man müsste den NSCs mehr eigenen Plot geben, welcher in der Zeit, bevor die Spieler dann doch irgendwann im Lager eindrietscheln, aktive und spannende Spielzeit gibt. Das gibt den Spielern vielleicht dann auch mehr die Illusion einer sich Bewegenden Spiel-Welt, in der sich nicht alles um sie dreht, wenn sie in ein laufendes Geschehen hineinstolpern. Und dass die NSCs nicht nur darauf warten, dass die Damen und Herren SCs sich dann doch endlich mal dazu bequemen im auf sie wartenden Lager einzulaufen. Sprich - mehr Plot für die NSCs.
Was mich zu der Sache bringt, dass ein Wander-Con nicht zwingend aus 2-3 Wanderungen bestehen muss. Es hätte für mich z.B. auch schon eine ordentliche Wanderung am zweiten Tag gereicht. Sprich von einem Dorf zum Nächsten. Die NSCs hätten weniger verschiedene Rollen, was u.U. ein intensiveres Spiel zur Folge haben könnte. Das kombiniert mit einem durchdachten Plot für die NSCs, um ihnen die Zeit zu versüßen/versauen *gg* Das könnte die Todzeiten der NSCs und die Umbau-Aufwände (zwei, statt drei oder vier verschiedene Lager) minimieren.
Im Nachgang fühl ich mich so als Spieler fast ein bisschen schlecht - denn ich wollte ja mit euch spielen und mich nicht nur wie von einem Haufen Dienstleister bespaßen lassen. Ich hoffe so drastisch war es dann für die NSCs aber doch nicht.
Und für den nächsten Con, würde vermutlich eine zweite Aushilfs-SL Sinn machen. :-) Das entspannt die SL-Aktivitäten schon enorm, wenn man sich zwischendrin auch mal 10 Minuten Auszeit nehmen kann.
Meine schönsten Szenen:
- wie der Jäger mit davon fliegendem Hut den Ogern davon lief (echt Filmreif!!)
- Die 'Mein-Schatz'-Szene wo erst Micha und dann ich wie die Henne auf dem Ei auf der Schatztruhe saß und dann später von gefühlt 5 Leuten überwältigt wurde, als ich versuchte den Ritualkreis zu zerstören.
- Meine erschreckende Erkenntnis, dass nicht alle beim Bund des Feuers so sind wie Luzius, sondern z.T. eben auch etwas 'einfacher' gestrickt - ihr ward Furchtbar und Klasse zugleich.
- Die (leider zwei Mal unterbrochene) Gesinnungsprüfung mit Jasper, bei welcher mir selber erst klar wurde, dass der im Unterstand sitzende Meisterzauberer gegen das Timbedische Gesetzt verstoßen und somit die IT-Axt und das Feuer verdient hatte.
- Die beiden Grabunholde als schön-gruselige NSCs.
- Die Spieler-Krise nach der Zauberer-Verurteilung, als plötzlich alle abreisen wollten (so eine Szene hatte ich eigentlich schon bei der Hexenverbrennung erwartet)
- Das Spiel mit Alejandro, bis er sich dann doch dazu bereit erklärte seinen Magierstab abzugeben.
- und das ständige Gerangel mit Gora (Gora auf Luzius sitzend im Wald, Faustkampf und all die anderen Schererein)
- und das Gefühl ständig mittendrin zu sein, statt nur dabei (auch wenn das manchmal echt anstrengend war)

Danke für diesen Con!!
"Ich wünschte Gott würde noch leben, um das zu sehen."
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Re: AK70 zurück

Beitragvon Katja - Berlin » Do 5. Okt 2017, 21:35

Macht Spaß, all das hier zu lesen. Und ich freue mich für Ina, dass das Wetter nicht in die Conbewertung einfloss 8)
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Re: AK70 zurück

Beitragvon [Tom] » Do 5. Okt 2017, 21:38

Wieso?
Das Wetter war grandios! :D
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Re: AK70 zurück

Beitragvon Katja - Berlin » Do 5. Okt 2017, 21:40

[Tom] hat geschrieben:Wieso :D

Befrage deine Frau, woher meine erleichterte Bemerkung kommt...
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Re: AK70 zurück

Beitragvon Katja - Berlin » Do 5. Okt 2017, 21:42

Ich hab einen Zaun gebaut, damit die Brennneseln nicht reinwachsen...
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Re: AK70 zurück

Beitragvon Gesche » Fr 6. Okt 2017, 07:12

Guten Morgen!
Ich möchte mich auch schnell zu Wort melden.
Ich hatte ein gransioses Wochenende, es war ein toller Con und hat mich wunderbar an meinen ersten Archipelcon AK 2"Reise nach Timbedien" erinnert (scheiße ist das lange her). Tatsächlich habe auch ich ein schlechtes Gewissen den NSC gegenüber, weil sie nicht so einen durchgängig genialen Con wie wir hatten und ich danke euch einfach von Herzen, dass ihr uns so eine tolle Zeit geschenkt habt. Genauso, wie ich Ina dafür danke!!
Es war mit allen mal wieder fantastisches Rollenspiel und es gibt so viele Szenen, die in meinem Kopf und meinem Herzen gespeichert sind und aus Zeitmangel nicht hier aufgeschrieben werden können. Glaubt mir einfach, es war ein tolles Wochenende für mich.
Nicht fehlen darf aber mein spezieller Dank an meinen "Bruder" der IMMER dafür sorgt, dass es mir gutgeht und an nichts fehlt, an Mondfuchs für seine tollen Gespräche mit mir und an Luzius, Aleandro und Steinrich, dass sie mich als Ritterin und Kämpferin ernst genommen und in alles (?) mir einbezogen haben.
So, weiter arbeiten...
P.S.: Funduswart und Funduswartgattin ist gerade nach einenm regennassen Abbau ein absoluter Scheißjob!!
Nur wer aufsteht kann sich wi(e)der setzen!
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Re: AK70 zurück

Beitragvon Tanne » Fr 6. Okt 2017, 08:33

So liebe Leute:

Der Con war für mich: Ein schönes Wochenende. Das sag ich nicht bös gemeint.
Der erste Abend war sehr ruhig und unterhaltsam, fast wie eine Intimetaverne.
Der zweite Tag war sonnig und warm, ich habe mit Tommy Holzgehackt und Bierchen getrunken, wir haben uns den Tag wirklich versüßt. Ich konnte mich entspannen und erholen. Dann gut eine Stunde bevor die SCs ins Lager kamen haben wir uns in die Rollen gepackt und gespielt. Ein wirklich schöner Abend und auch hier wieder intensives Spielen mit allen beteiligten. Ein wunderbarer Conabend.
Am dritten Tag hieß es wieder Holz holen und aufräumen. Ein kleiner Springereinsatz als Grenzposten. Das warten war kurzweilig und das Spiel mit den SCs war es ebenso. Dann zurück ins Lager und wieder frei. Eben eine lange Zeit warten bis die SCs ankamen. Dann als Waldbauer auftauchen und den Abend wieder intensivstes Spiel gehabt.
Der vierte Tag war ohne warten. Gleich aufgewacht in der Waldbauerrolle und quatsch brabbeln und so... Dann fertig machen und als Bund wiederkommen. Hessel war eben etwas dumpf, aber die Szene hat sich ja zum Glück entwickelt. Und so war es auch wieder intensives Rollenspiel für mich mit dem Highlight, das Mondfuchs mit mir geredet hat: "Eigentlich wollte ich nicht mit dir reden."

FAZIT: Für mich ein sehr schönes Wochenende und auch die langen Auszeiten waren kein großes Problem, so konnte man sich auf die kommende Rolle vorbereiten. Negativ daran ist dass ich keinen Conkater habe, das was ich sonst auch als NSC verspüre. Beine schmerzen, man ist ausgepowert und man fühlt sich großartig.

:grrr) VORSICHT! TANNE kotzt sich aus! :grrr)
P.S.: Wandercon... Neues im Archipel... blablabla... Leute es ist der 70.ArchipelCon... Einen einzigen (echten) OT Wandercon gab es, der AK2. Start bei Punkt A, gehen zu Punkt B (übernachten) und dann weiter zu Punkt C.
Nehmt es mir nicht übel, aber dieses Gerede, "Oh endlich mal was tolles Superneues", da komm ich mir immer so vor, als wären alle andern 69 Cons Mist gewesen. Aber es waren ALLE AK-Cons mindestens gut.
Hoffe ihr versteht das so wie ich es meine!

:motz) Fertig! :motz)

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Re: AK70 zurück

Beitragvon John » Fr 6. Okt 2017, 08:48

War nix neues, aber AK 2 war ich NSC^^ für mich als Spieler war es neu und seit den AK2 gab es soetwas in der Form nicht mehr, viele kannten das gar nicht, überleg mal wer als Spieler beim AK2 dabei war oder als NSCs. Bei den Spielern außer Waldrabe und Gesche niemand der Truppe.
Naja über gewisse Sachen kann man sich sicher streiten, aber es waren nicht alle AKs mindestens gut aber sehr viele und manche sehr gut, das ist aber auch alles nicht Objektiv sondern immer aus der Sicht der eigenen Anspruchshaltung und wie toll jemand das eigene Konzept / Kampagnenkonzept sieht. Ich finde bis heute den Erstschlag z.B. immer noch schrecklich und mein größtes Orga Fiasko, viele die dabei waren fanden ihn Genial.


Back To Topic, geht um den AK 70 ;-)
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Re: AK70 zurück

Beitragvon Andy » Fr 6. Okt 2017, 09:02

Tanne hat geschrieben:Wir sind ein elitärer Haufen. 8)

Das hört sich nach Filterblase an.

Apropos Wandercon: Ergänzend zu meiner Aussage, dass diese Art von uns praktizierten Wandercons mir nicht sonderlich liegt, fände ich mal einen richtigen, sicherlich auch (organisatorisch und preislich) aufwendigeren "Reisecon" cool, zu dem man wirklich das Zeugs, was man dabei hat, auch tatsächlich transportiert. Also richtig mit Wagen/Gefährt (von mir aus mit nem Mietesel davor gespannt) und allem drum und dran, intime könnte das z.B. die Reise mit einer Pox-Kutsche sein. Da könnte man dann auch Lars Idee aufgreifen und eben nicht jeden Contag durch die Gegend laufen/fahren, sondern halt 1 Tag Vorbereitung (intime) im Ausgangsort, 1 Tag die eigentliche Reise, 1 Tag dann Lagerspiel am Zielort. Das würde dann wahrscheinlich auch solche Dinge wie "In einer halben Stunde gehts los..." vermeiden... und dann geht doch noch jemand kacken :mrgreen:

Edit: spontan soetwas gefunden: http://www.postkutschenreisen.de/index. ... derfahrten
Es ist nicht sehr würzig, es ist nicht durch, aber es ist heiß...
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Re: AK70 zurück

Beitragvon [Tom] » Fr 6. Okt 2017, 09:34

Ich würde Deinen Vorschlag, Andy, direkt umdrehen und sagen:
Lass uns im Sommer, wenn es warm ist und stabiles Wetter hat, einen Wandercon machen, bei dem man tatsächlich nur das dabei hat, was man dabei hat! Fell/Decke zum Schlafen im Wald, ein wenig karge Mahlzeiten! Das fände ich klasse!
Es war schon toll an Ostern direkt unter freiem Himmel im Wald zu schlafen, nur mit Fell und Schlafsack und Abends ein Feuerchen machen... :-)
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Re: AK70 zurück

Beitragvon Steffi » Fr 6. Okt 2017, 09:42

Bitte bedenkt, für viele war es etwas Neues, da Bei AK2 nicht jeder dabei war.....der heute im archipel dabei ist. Und ich glaube nach weiteren 68 Cons kann man es fast als neu ansehen.... ;)
Marina Garibaldi di Gesse
Lora Mac Fen Dearan
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Re: AK70 zurück

Beitragvon Tanne » Fr 6. Okt 2017, 09:58

Tschuldigung. Hier geht es um den AK 70!

Ich kann es nur nochmals betonen: Es war wieder einmal ein wunderschöner Con. Und es hat wieder einmal alles perfekt gepasst. Wetter, Essen, Plot, nette Menschen,...
AK100 wir kommen.
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