AK 75 Zurück

Alles rund um Archipelcons
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Beitragvon Anna H » Mo 5. Nov 2018, 15:56

Ihr lieben,

ich hoffe es sind alle wohlbehalten zuhause angekommen.
Ich möchte mich zu allererst nochmal an Ina und Tom für den schönen Con bedanken. Besonders die Liebe zum Detail möchte ich hier erwähnen. Jeder raum war wunderschön!
Danke an Heidi und Klaus, ihr habt es mal wieder geschafft das ich mit dem ein oder anderem Kilo mehr vom Con heimgekommen bin, es war wie immer sau lecker :lol: :lol: :lol:
Besonders toll fand ich Steffi als Paxageweihte ein sehr schöner Charakter . Wäre schön dich in der Rolle wieder zu sehen, deine Andachten waren jedes mal sehr emotional.
Jeniffer respekt an deine Ausdauer! Du bist eine tolle Bardin, dein Gesang hat mich ebenfalls seghr grührt!
:cry:

Sehr überzeugend fand ich auch Mac , respekt ich dachte echt deine Stimme wäre so :shock:

Moni es hat viel spaß gemacht mit Kirschwein oder Uschi :lol: :kratz)

Danke einen so tollen Bruder zu haben, Horratius :ahoi) für mich war irgendwie schwierig ins spiel zu kommen ohne dich wärs wahrscheinlich noch schwerer gegangen...freue mich auf unsre weiteren Abenteuer :jump) schlimm als ich mich zwischen luzius und dir entscheiden musste, sorry lars das ich einfach abgedampft bin, blut ist eben dicker als wasser :lol:

ihr wart alle ganz große Klasse, jeden einzelnen kann ich dann aber nicht aufzählen...

etwas kritik hab ich aber doch noch: ich fand es schade das es leute gab die die nicht reagiert haben wenn man gerade daran war sie wieder zusammen zu flicken und extra dazu gesagt hat das dies sehr weh tut, ich denke aber das das oft vorkommt.. so ist das halt mit dem heilern :roll: :) hat mir persönlich aber leider nicht gerade geholfen in die rolle zu kommen. (wusste nicht jeder aber das war mein erstes mal als heilerin)
auch wäre ich gern bisschen mehr hineinbezogen worden (ich weiß ich hätte auch was machen können, war mir aber sehr unsicher), das die Helden ohne heiler in den wald gehen und ich nicht gefragt wurde, hat mich dann noch unsicherer gemacht... vielleicht seh ich das zu extrem, wollte es aber doch erwähnen. es möge sich bitte niemand angegriffen fühlen :samurai)

Besonders viel spaß hatte ich beim Tanzen, hat mich sehr gefreut das es am samtag nachgeholt wurde. Hätte am liebsten die ganze nacht getanzt :WACKEN

ach ja armhild fand ich auch ganz große klasse, ich wusste nicht ob ich dich hassen oder lieben soll....

Die wunderschöne fee wird mich noch lange in meinen träumen begleiten...schwärm

der brüller war der Bärwolf!!!! :lol: :lol: :lol: :lol:

ich fand es furchtbar das die "hexe" noch gefangen und verbrannt wurde, mich würde interessieren ob du wirklich so böse warst Vanessa oder das alles kurzschlussreaktionen waren...

genug gefaselt, ich fand es schön und es hat mir im großen und ganzen mit rebekka spaß gemacht.

ich hab euch alle lieb drück euch und freue mich euch ganz bald wieder zu sehen prost;-) :met)
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Gesche » Mo 5. Nov 2018, 16:03

Ihr Alle,
ganz, ganz lieben Dank für das tolle Wochenende. Endlich habe ich wieder Elan für die Realität, die Phantasie mit euch war wunderschön, ihr alle habt dazu beigetragen, dass ich abschalten konnte und ein sehr "dichtes" Timbedien erleben durfte.
Die Realität allerdings lässt alles weiter vorerst ungesagt. Ihr wisst es eh...DANKE, scheee war´s
Nur wer aufsteht kann sich wi(e)der setzen!
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Beitragvon Katja - Berlin » Mo 5. Nov 2018, 16:27

Eigentlich sollte ich gerade alles mögliche tun, nur nicht hier schreiben ... aber ich muss einfach:

Ich habe die NSC Rolle (Orla, Kompanie Eichenherz) als sehr tief ausgearbeitet empfunden und bin zusätzlich dank Discord Server vorab unglaublich in die Rolle hineingerutscht. Dafür großen Dank an Ina u Tom für die Mühen, die hier investiert wurden. Und wenn ich schon dabei bin: überhaupt für die liebevolle Umsetzung des gesamten Cons - von den Räumen über die Ideen bis hin zu Kleinigkeiten, die alles sehr emotional für mich gemacht haben ... so dass ich dreimal auf dem Con den Tränen freien Lauf lassen durfte. Soviel habe ich seit Jahren nicht geheult :shock:

Dann empfand ich die gesamte Crew an SC+NSC total stimmig und habe mich dadurch vom ersten Moment an gefühlt, als würde ich wirklich in Timbedien leben. Ich bin noch nie so rasch und so tief in ein Con hineingefallen. Leider habe ich meine eigenen Conziele nur halbherzig verfolgt - das war den anhaltenden Kopfschmerzen geschuldet und der daraus resultierenden Dauer-Erschöpfung. Ich hoffe sehr, Ina ist hier nicht böse :x

Dass ich mal sowas Fantastisches wie eine Fee spielen durfte hat mir einen Mädchentraum erfüllt :P

Zu Rebecca/Anna: ich verstehe sehr gut, was du über undankbare Patienten schreibst und mag dir raten: erziehe sie dir. Zum Beispiel: wenn sie dich nicht beachten beim Wunden versorgen - dann sage ihnen "so kann ich nicht arbeiten! rufe mich wieder, wenn du ZEIT hast für meine Versorgung" oder frage sie: "wo genau hast du denn gelernt, den Schmerz nicht mehr zu spüren?" (entweder erzählen sie dir wirklich, wie sie an das Talent kamen ODER es macht ihnen bewusst, dass sie gerade scheiße spielen). Ich würde mich freuen, wenn du dich nicht gleich abschrecken lässt und weiter deinen Spaß am Heilerdasein suchst.
Wenn sie in den Wald latschen ohne dich mitzunehmen (und du mit willst), dann gehe einfach hinterher, weil dein Heilerherz es nicht erträgt, dass kein Heiler sie begleitet etc. - Sind alles nur Vorschläge von mir, aus eigener leidvoller Erfahrung.

Kompanie Eichenherz habe ich tief in mein eichiges Herz geschlossen. Wahnsinnig tief.
Und dass wir sogar bei den Helden Timbediens mit aufmarschieren durften - uih

also: danke ihr alle - ich bin platt
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& Orga in Ausbildung :o)
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Micha » Mo 5. Nov 2018, 16:40

Moin,

viele Dank für den Con. Ich hatte viel Spaß, was insbesondere an der tollen Convorbereitung aber auch an dem schönen Spiel mit den neu(er)en Spieler_innen auf diesem Con lag. Es würde mich freuen, euch im Archipel oder auf anderen Cons wieder zu sehen. Über weite Teile fand ich das timbedische Spiel, das eben nicht einer modernen Wertevorstellung folgt, sehr schön. Ich empfinde diese Art des Konfliktspiels als bereichernd und fände es schön, wenn dies auch unabhängig des Plots in Zukunft verstärkt möglich wäre. Ich habe aber auch mal wieder festgestellt, dass Chararaktere wie Egidius für mich nur schwer über drei Tage in dem gegebenen Setting konsequent spielbar sind.

Zum Abschluss nochmal vielen Dank an Ina&Tom sowie Klaus&Heidi. Bis bald!
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Moni » Mo 5. Nov 2018, 16:43

Ich hatte auch einen sehr schönen Con :-) Ich war zwar vorher etwas aufgeregt, aber am Ende hat sich "Die Uschi", wie sie die Timbedier fast liebevoll nannten, ganz gut gespielt.

Ich hatte wirklich einige tolle Szenen, besonders das Verhör war sehr cool und ich habe mich auch sehr gefreut, dass es den Auftragskiller mit dem Steckbrief gab. In diesem Sinne schuldet Kiyoshi den Pliska eigentlich was ;-)

Es gab soooo viele tolle Charaktere auf dem Con wie Gullin Findelstern (ich fand unsere Unterhaltung über den MORS Glauben sehr schön), die Kompanie Eichenherz (die Verabschiedung war so schön timbedisch-militärisch! Und natürlich das Kampftraining mit Orla), Egidius und sein BdrF, Walderia u.v.m. Ich hatte das Gefühl, dass die NSCs wirklich liebevoll ausgearbeitet waren und dann einfach auch toll gespielt wurden.
Ich war tatsächlich IT wie OT fast am heulen, als der falsche Bündler sich für seine tote Schwester rächen wollte, für mich war das großartiges, emotionales Spiel.

Die SCs waren natürlich aus super ;-)

Ich hätte mich auch gerne am Plot um das Herz des Waldes beteiligt, aber irgendwie hab ich da den Anschluss verpasst und natürlich waren die Timbedier super misstrauisch (was ich ja genau so erwartet habe), ist verständlich, aber auch ein bisschen schade.
Ich fand es aber schön, dass am Schluss die Geschichte über das Herz allen vorgelesen wurde.

Ein riesiges Dankeschön an alle die dabei waren und natürlich an die Orga, sowie Heidi & Klaus!
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Tommy » Mo 5. Nov 2018, 17:00

Obwohl die Mannschaft der PRINZ VON SONNFURT nicht in geplanter Sollstärke angerückt war, hatte ich einen schönen Con. Natürlich wird man in Timbedien nicht standesgemäß behandelt, aber man kann sich ja auch durch Taten Respekt erzeugen. tbw;-)

Tanne hatte zum AK45, zu dem Ina auch ihren halben Hausstand angekarrt hatte, mal geschrieben:
Tanne hat geschrieben:Das werden wir so schnell nicht mehr erleben.

Und wirklich, so liebevoll ausgestattet war das ConGebäude wohl seither auch nicht mehr. Respekt, das muß unendlich Mühe gekostet haben.

Es war auch schön, als NeuRhaetikoner ja prinzipiell auch etwas gegen Hexen zu haben, nur nicht so, was zu nuancierten Diskussionen meinerseits mit vielen der Gästen führte. Und auch zu einem Wutausbruch, wofür der Käpt'n irgendwann noch bekannt werden wird, fürchte ich. :ahoi)

Aber: Ehrlich gesagt, manchmal war es mir sogar zuviel, was gerade gleichzeitig geschah (und so früh am Morgen!), so dass ich z.B. das Schicksal der verschwundenen Alchemistin dann sogar ganz aus den Augen verloren hatte.
Die Menge der Ereignisse hat meiner Meinung nach dann auch dazu beigetragen, daß nicht alle Spieler stets über alles Bescheid wußten - das ging auf anderen Cons schon besser und gerade der Morgenappell hätte gut genutzt werden können, um mal anzusagen, was gerade das Problem war und was schon gelöst wurde. Mit dem "Herz des Waldes" wurde das ja dann auch so gemacht, und das fand ich auch eine schöne Szene, als alle mit einbezogen wurden, wie man nun vorgehen soll. Andererseits ging eben manches unter, z.B. die Hinrichtung von Jans Charakter - der Bruder der Hexe, die auf dem AK70 verbrannt wurde, wem war das klar? - oder Firnsons Entrückung. Naja, aber das sind wohl Themen, die nach jedem Con diskutiert werden könnten.

Eins hätte ich gerne noch gewußt: Warum war das Fest am Freitag und nicht am Samstag? Ich empfand das als sehr quer zur Dramaturgie, fast schon wie eine OT-Blase. Wenn man nicht das Gefühl gehabt hätte, daß das eben so sein muß, hätte ich durchaus auch intime dafür plädiert, erst die Probleme zu lösen, trotz temporären Frieden durch die Herrin PAXA.
Im übrigen bin ich dafür, daß die Reisezeit zu den Cons verkürzt werden muß.
Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. - Johann Christoph Friedrich von Schiller, (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon [Tom] » Mo 5. Nov 2018, 17:15

Ganz kurz zu Tommys Frage mit dem Fest:
Je nach Vorgehensweise wäre es auch möglich gewesen, dass der Plot um das Herz des Waldes tragisch bis schrecklich endet.
Danach dann einen Ball zu veranstalten erschien uns sehr fragwürdig, weshalb wir ein Fest veranstaltet haben, welches dann durch die Ereignisse dramatisch endet.
Señor Steinrich Birgelbaum - Timbedischer Waffenmeister

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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Steffi » Mo 5. Nov 2018, 17:17

ich mach mal weiter ... :-)

Erst mal danke an Ina und Tom, Heidi und Klaus und alle Mitspieler, insbesondere die vielen neuen Gesichter.
Es war für mich einer der besten Archipel-Cons auf dem ich je war und ich fand alle Charaktere sehr schön umgesetzt!

Manches fand ich dennoch ein wenig schwierig auf diesem Con bzw. bringt mich manches ins Grübeln. Es möge bitte niemand etwas vom geschriebenen böse nehmen oder so.
Das wird jetzt ein wenig ausführlicher, weil ich mich mit der Person Gullin Findelstern sehr intensiv befasst habe, nicht nur während des Cons, sondern viele Wochen lang und mir dieser Charakter sehr ans Herz gewachsen ist.

Ich schreibe das Feedback mal chronologisch, da ich ja mehrere Rollen hatte.

1. Die Ork-Schamanin:
Ich hatte an sich sehr großen Spaß mal so einen Ork darzustellen. Aber irgendwie ist die Szene für mich nicht so ganz aufgegangen. Ich glaube weder mir noch den Spielern hat sich während des Spiels so ganz erschlossen, wo das hinführen hätte sollen. Hat man z.B. schon daran gemerkt, dass man gar nicht wusste wo man mich hinbringen soll. Immerhin konnte ich so aber endlich mal so einen Pömpf-Humpen benutzen :-)

Es hätte ja eigentlich eine Folterszene geben sollen. Mein gewonnener Erfahrungswert ist, man muss sowas zumindest teilweise skripten. Ich glaube es hätte besser funktioniert, wenn klar festgelegt gewesen wäre, wer wen foltert und die beiden Spieler können sich darauf vorbereiten. Abhängig davon was erreicht werden soll, entweder eine krasse Szene mit Fokus auf das Spiel zwischen Folterndem und Gefolterten, da hätte man z.B. das Ampelsystem einsetzen können, oder eine krasse Szene für die "Zuschauer", die m.M.n. dann aber weitgehend geskriptet sein muss um den gewünschten Effekt zu erzielen. Hatte auch Schwierigkeiten, das richtige Maß an "Sprechen können" zu finden, denn fließend sollte es ja auch nicht sein....

2. Gullin Findelstern, die PAXA-Hohepriesterin

Diese Rolle hat mir unglaublichen Spaß gemacht und war eine echte Herausforderung für mich, denn ich hatte noch nie etwas in der Richtung dargestellt.
Ich hoffe, ich konnte die Mischung aus herzlicher PAXA-Dienerin und "Mutter Timbediens", Politikerin und Kirchenoberhaupt gut rüberbringen.
Meine schönsten Szenen waren:
- die diversen Andachten, insbesondere die letzte, bei dir ich merkte dass mir die Seelen entgleiten und ich mich komplett von PAXA allein gelassen fühlte
- der Moment als Gullin am MORS-Anger stand und alle erdenklichen Emotionen durchlebte zwischen Trauer und Vergebung und Wut
- die Ehrung der Helden von Timbedien, auch wenn es eine Ewigkeit dauerte, bis mal alle versammelt waren (das nächste Mal braucht man irgend eine laute Glocke oder sowas....)
- die Szenen mit Endrabak und seiner "abtrünnigen" Frau
- Seelsorge für Katas Charakter am letzten Abend (sehr berührend auch für Steffi)
- der Besuch der kleinen Fee, die mir Grüße von Firnson bestellte, fand ich unglaublich lieb und ich musste sehr schmunzeln :-)
- der permanente Zwiespalt zwischen Seelen retten, Menschen lieben, Hexen verbrennen und es richtig finden weil es das Gesetz ist


was mir nicht so gefallen hat bzw. wo ich mir selbst nicht so gefallen habe bzw. wo ich mir aufgrund körperlicher und seelischer Erschöpfung selbst im Weg gestanden habe:

- der Fluch-Plot hat sich mir nicht erschlossen, Gullin hat zwar permanent dagegen angekämpft, habe aber nicht verstanden, was der eigentlich bewirkt, außer, dass er da ist

- fand es ein wenig irritierend wie Gullin angegangen/angeschrien wurde, als es nach der "missglückten" PAXA-Andacht darum ging, jetzt sofort zu einer MORS-Andacht überzugehen. Immerhin ist sie das Kirchenoberhaupt der PAXA-Kirche Timbediens, als Hohepriesterin quasi die Inkarnation PAXAS aus Erden und ihre Entscheidungen haben eine Tragweite für ganz Timbedien.
Da kann man mal zwei Minuten des Nachdenkens zugestehen, auch wenn es um die Seelen geht, wenn man im Begriff ist mit etwas zu brechen, was Jahrhunderte lang in Timbedien gegolten hat. Fand Gullin von so manchem Helden sehr respektlos. Steffi war es aber nach so viel Emotionen und Tränen während der Andacht zu viel, noch jemanden zurecht zu weisen, Gullin hätte in meiner Vorstellung, wenn ich so drüber nachdenke, vermutlich anders reagiert. Hätte eine schönere Szene ergeben können. Aber ich konnte einfach nicht mehr...und sammelte mit geschlossenen Augen Kraft für meinen Gang zum MORS-Anger.

- obwohl es mit die schönsten Szenen für mich verursachte, dass die PAXA-Andacht nicht funktioniert hat, wäre es interessant gewesen, was passiert wäre, wenn sie funktioniert hätte. Welche Kontroversen das auch auslösen hätte können, dass es egal ist ob MORS oder PAXA.... So hat sich halt mal wieder der übliche Stiefel durchgesetzt....und ich hoffe Timbedien gleicht sich nicht an die anderen Länder an und bleibt bei PAXA (O-O)

- fand es schade, dass Gullin nicht die Chance hatte, den Orden Timbediens auch an Mondfuchs zu verleihen. Eigentlich ein Skandal, wenn Fremdländer sich gegenseitig Orden Timbediens anstecken watschn;-) . Aber auch hier: Steffi war fix und alle und konnte an diesem Abend nicht mehr, Gullin hätte in meiner Vorstellung anders reagieren müssen, nämlich mit einem gesalzenen Anschiss ;-) wäre eine schönere Szene geworden...

- Gullin hätte der Bitte der Vogg, am letzten Abend nocheinmal ein Gebet zu sprechen mit Freude zugesagt, Steffi wurde in einem Moment erwischt, als sie gefühlte 50 Gebete und 6 Liter Tränen hinter sich hatte und einfach fertig war...daher nur ein zähneknirschendes " ja" - sorry dafür- aber auch Hohepriesterinnen haben Momente der Schwäche ;-)

- Mondfuchs hätte so episch und in einer wunderschönen Szene sterben können, schade, dass er wieder auferstehen musste (das mit dem Auferstehen Im Archipel nimmt ein wenig überhand in letzter Zeit... ;-) )


Wie gesagt war dies einer meiner Schönsten Cons und ich glaube die für mich schönste Rolle, die ich je bekleiden durfte. Bitte die Kritikpunkte nicht übel nehmen

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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Thorsten » Mo 5. Nov 2018, 19:28

Guten Abend auch von mir, dem ... Bärwolf. Oh Mann, na gut, dann hat Thorben jetzt einen Spitznamen. Auf dass alle vor ihm erzittern!

Jetzt zum Rest des Cons: Ich habe Conkater.

Vielen Dank dafür an Ina und Tom, die ein sehr schönes Setting aufgebaut haben. Auch ich schließe mich den Vorredner an, Timbedien war überzeugend dargestellt. Die Kompanie Eichenherz hat Kameraschaft demonstriert, der Bund des reinigenden Feuers hat mich ein wenig Gruseln lassen - solange ich noch kein Held Timbediens war. Dann habe ich mich keiner Diskussion mehr entzogen und dennoch die "Führungsriege" Aegidius, Annhild und Mac gefürchtet. Walderia war auch sehr überzeugend gespielt, immer nahe am Hyperventilieren, hatte ich das Gefühl.

Steffi, ich war wohl derjenige, den du meintest, als du angeschriehen wurdest. Ich werde mich dafür nicht entschuldigen, aber ich hoffe du verstehst das besser, wenn ich es erkläre. Punkt 1: Ich wusste lange nicht, dass du Hohepriesterin warst. Punkt 2: Ich hatte keinerlei Lust noch irgendwen an den Rand des Todes zu schnetzeln, besonders da sich die beiden anderen Weißen Wölfe auf der "anderen Seite" befanden. Punkt 3: Thorben hat tatsächlich durch die Auszeichnung enorm an Selbstvertrauen gewonnen. Punkt 4: Thorben hätte gerne alles im Griff gehabt, denn er hat das mit den Seelen zuerst erkannt, hatte den Draht zu Bjarne (auch schön gespielt: Christian), der ihm seine MORS-Gespräche zuerst gestanden hat, und dann kommt da diese 4/5-Priesterin und verzögert alles. Naja, ich fand es eigentlich toll, als Thorben mal ein bisserl riskant herum zu pöbeln. Sorry, falls das die Atmosphäre bei dir beeinträchtigt hat. Aber du hast die Paxa-Geweihte wunderbar verkörpert!

Danke an Uwe und Tom Less, die meiner ORM-lastigen Lebensansicht Futter gegeben haben. Danke an Tara und Schakk (also Jaques), die MORS so schön mitvertreten haben, Danke an mein Pack, mit dem ich endlich mal wieder ausziehen durfte und mit denen ich streiten und lachen konnte. Danke an Kjushi (ja, falsch geschrieben, aber Thorben weiß es derzeit nicht besser), die in "Rüstung" auf dem Fest erschienen ist und die aufwändigste "Augen-Bemalung", präsentierte, die ich bisher live erlebt habe. Danke Luzius, der als leicht überforderter Gastgeber schön zu beobachten war. Danke an Tanne für Mühen der wortlosen Kommunikation ... und die verstärkte Rüstung. Und alle anderen auch, die dieses Abenteuer wahr werden ließen.

Zur Handlung: Die Seelen, die einen immer wieder zwangen, sich gegen die besten Freunde zu stellen, waren wiklich bedrohlich - also ein grandioses Spielelement. Als ich dann beim dritten Mal dazu überging, die Leute mit dem Schwert umzumähen, tat ich mir zum Teil schwer, rein intime zu bleiben - was meine Panik danach nicht gut ausspielbar machte. Lektion an mich: Mehr Play to Play, ohne Rücksicht auf die Folgen.

Die Geschichte mit dem Herz des Waldes: sehr schön, sehr stimmig, besonders der Schluss. Mondfuchs "tot" zu sehen, nur um dann doch noch von Eichenbart gerettet zu werden, der sich selbst opfert, war toll. Eine Geschichte zum weitererzählen.

Dasselbe gilt auch für Firnson, auch wenn ich das Endeende wegen der "Herz des Waldes" Geschichte nicht erleben konnte (ich hoffe auf Bilder). Aber das Opfern des großen Traums für alle anderen ist episch. Bin gespannt, wann er wieder rausploppt.

Hexen, denen die Flucht gelingt - Thorbens Herz hat sich immer gefreut. Die eine dann doch töten zu müssen war ein harter Schlag. Auch ein intesiver Plotstrang.

Mau fand ich nur den Ork/Oktopodia-Part, sowie die Pliska-Hatz, aber mir ist bewusst, dass das den Hintergrund aufbaut und die Gesamtgeschichte vorantreibt. Dennoch hätte ich letzteres als kreger noch etwas mehr gehabt *g*.

Die Menge des Textes sagt alles, ich bin in der Summe extrem zufrieden! Für mich und für Thorben (er hat getanzt - omg)! Seid alle nochmal ganz herzlich gedankt, auch Heidi und Klaus, die einen solchen Kraftakt mit dem nötigen Treibstoff für Leib uns Seele versorgt haben. Auf bald.
"Das übersteigt mein Fassungsvermögen", sprach der Zwerg und setzte das Bierfass ab.

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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Steffi » Mo 5. Nov 2018, 20:26

@ Thorsten: du warst ja nicht der einzige und es gab einige "Mitbrüller", die sehr wohl um meine Stellung wussten. Gullin hätte gesagt: "und jetzt geht zu Eurem MORS-Anger kniet nieder und übt Euch in der wichtigsten seiner Tugenden - der Demut und lasst mich einen Moment nachdenken". Steffi war dazu nicht in der Lage und darüber ärgere ich mich am allermeisten. Steffi ist halt nicht die routinierte und souveräne Hohepriesterin.
PAXA sei mit Euch prost;-)
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon John » Mo 5. Nov 2018, 21:06

Ich habe einen Conblues! Das ist Kompliment! Vielen Dank, ich hatte sehr viel Spaß und es war sehr schön Euch alle wiederzusehen und nach langer Zeit mit Euch zu spielen! Danke an die Orga... Wir sehen uns bestimmt im nächsten Jahr in der zweiten Jahreshälfte wieder auf einen Archipelcon. Bin auf die Fotos gespannt!
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Walderia » Mo 5. Nov 2018, 21:08

So... nun also... ebenfalls befallen von schweren Conkater (lol den Begriff kannte ich noch nich bisher nur immer Conbluse) versuche ich mal diese zwei Tage in Worte zu fassen. Ich entschuldige mich jetzt schon mal für deisen bestimmt EEEEELLLEN langen Text.

Also vorweg möchte auch ich erstmal ganz allgemein tausend und nochmal tausend und noch eine millionen Mal Danke sagen. An Ina, an Tom an Klaus und Heide. Das kann man garnicht oft genug erwähnen, was für eine Leistung der SL und was für eine grandiose Küche. Ich hab niiiiiiiieee so gut auf einer Con gespeist!

Nun also... ich war das erste mal im Archipel aber so will ich hoffen nicht das letzte Mal. Ich habe im Vorfeld sehr verschiedene Meinungen über diese Conreihe gehört von "Erwarte blos nicht zu viel ... bis hin ja die sind wirklich super..." Das hat mich selbst tatsächlich etwas verunsichert und ich dachte mir. Gut ok... schauste mal was passiert... so viel kostet es ja nicht, wird schon passen.
Tatsächlich war es auch die erst Fantasycon seid vielen vielen Jahren für mich. ABER nun ja.. was soll ich anders sagen, als dass es definitiv eine der besten wenn nicht die beste Con war, auf der ich jemals war.

Schon allein im Vorfeld. Zwei Monate vor Beginn schon einmal zumindest die Wichtigesten Info in Kurzform zu bekommen und einen guten Monat vor der Con das Breafing... das kannte ich so überhaupt nicht. Dann noch das Spiel der Tuchfelser bei Diskcord... Behaltet das UUUUMBEDINGT so bei, das ist so eine mega große Hilfe um in die Rolle zu kommen, kleine Ideen auszuprobieren, die Spieler und eben die Chars kennen zu lernen. Außerdem hat es einfach unheimlich viel Spass gemacht mit der Tuppe :D

Ich hatte Anfangs echt Angst vor der Rolle obwohl ich zugleich ultra Bock drauf hatte. Ich dachte mir echt die halbe Zeit. "Oh mein Gott...ich komme da in eine Welt, in der sich die allermeisten seid JAHREN kennen und die alles über diese doch sehr koplexe Geflecht wissen und habe quasi keinen Plan von nix und soll da ne Verwalterin spielen, die alles im Griff hat. Oh je hoffentlich versau ich nichts.. .erzähl nich irgend welchen Scheiß und versau so den Spielern oder der Orga das Spiel. Diese Sorge hat mir Ina aber in langen Stunden im Chat auszureden versucht. Ganz is es ihr nicht gelungen, eben weil ich so eine verdammt große Achtung vor ihrer Leistung habe.

Allein schon deshalb hab ich mir selbst auch echt viel Gedanken und Arbeit um meinen Char gemacht. Gebastelt, Namen, Geschichten, Gesetze und Schreiben gepaukt und auch versucht die Welt und die Reglen zu lernen. Das war für mich als oller DKWDDK Spieler echt noch am schwierigsten :D

Und dann kommen wir da Donnerstag Mittag auf deisen Gelände an und war völlig hin und weg vom Gebäude selbst und dann eben diese ganzen großen und kleinen Details. Angefangen bei der Tafel im Saal über meine Schreibstube und bin dann völlig zusammen gebrochen als ich dann die Alchimistenstube sah. Das war suuuper.

Gut dann...weiter zum Spiel selbst.

Ich hatte wirklich durchgehend ungeahnt viel Spass. Kam wirklich gut in die Rolle und hab sie für mich vollkommen zufriedenstellend ausgefüllt. Mit all ihren kleinen Vorzügen und Nachteilen. Ich hab sie wirklich sehr lieb gewonnen und vermisse sie schon.

Die verschiedenen "großen" Plottstränge habe ich natürlich nur bedingt mitbekommen und sicher ist selbst der omnipräsenten Walderia auch viel entgangen. Aber die Ideen haben mir allesamt sehr gut gefallen und ich hab so als Neuling auch durchaus begriffen, dass hier viel lief, was eben den Metaplott dient. Ich Stimme zu, dass dadurch wohl der eine oder andere Strang wohl etwas zu kurz kam.

So wie die Schatten und die Orks sowie auch der eigendliche Fluch auf dem Haus...aber alles im Allen sorgten auch diese eher angedeuteten Geschichten zu einer allgemein dichten Atmosphäre und gerade als Neuling konnte man so durchaus auch von den großen Ereignissen der Welt erfahren ohne gleich überfordert zu sein.

Und dann der Tuchfelser interne Plott.. Ich fand die Variante durch die Bessenheit ein Play to Play zu schaffen, bei der aber die Chars an sich kaum getroffen sind sehr gelungen. So konnte man sich einfach mal ganz ungeniert Prügeln ;) Selbst wenn ich mich da wieder sehr zurück gehalten habe, weil ich 2 Mal den Anschluss versäumte.
An dieser Stelle eine winzige Kritik, weil ich es selbst erlebt habe und auch von Endres weiß... wir haben das beide nur so am rande erklärt gekommen, wie das nun ist und es war wohl allgemein etwas unklar, ob man sich nach der Besessenheit noch an etwas erinnert oder nicht. Hier wäre eine Ansage mehr hilfreich gewesen.
An sonsten hat mir die Lösung ausgesprochen gut gefallen. Inklusive der Lösung.
Der daraus entstehende Konflikt zwischen den eigentlich weit verbreiteten PAXA Glauben mit den eigentlich nahezu verpönten MORS Glauben finde ich persönlich auch sehr gelungen. Er rückt doch vielleicht das Bild einer allmächtigen Göttin wieder etwas gerade und ergibt zumindest die Möglichkeit wieder mehr an die Fünfgottheit und Zuständigkeit der einzelnen Götter hinzuwirken ;) So unscheinbar es scheint, so großes kann daraus noch entstehen.

Achso noch ein Wort zum allgemeinen Verhalten an der Stelle und eine kleine Erinnerung an uns alle selbst, weil ich es eben direkt erlebt habe... es waren wie vorher angekündigt... Kinder anwesend und selbst wenn diese in den aller meisten Fällen schnell genug aus der Schussbahn waren, kam es bei einer Situation eben dazu, dass die Kinder nicht schnell genug weg waren... Als die PAXA-Andacht so unschön unterbrochen wurde...Wir sollten uns bei all dem Spass dann doch wieder ins Gedächtnis rufen, dass es für die kleinen manchmal doch etwas zu rauh werden kann.

Damit komm ich nun auch zum nächsten und ganz persönlichen Plot... die Kinder und die Feen. Ich fand diese Plotidee so zuckersüß und für die Kinder bestens geeignet. Das dieser dann auch noch so mit meinen eigenen persönlichen Plot verknüpft war, fand ich ganz wunderbar. Ich habe mich in Helene und Louise ohnehin Schockverliebt und entsprechend hatte ich große Freude sie bei dieser Geschichte zu begleiten. Walderia hofft ja auch die Mädchen auf Tuchfels behalten zu können ;)
Dazu kommt eben die Geschichte mit der Fee in Glas ;) Die Walderia mit Hilfe der Kinder ja auch befreien konnte ohne sich selbst zu verraten :D

Und wie es sich so schön ergibt kommen wir damit zu meinen persönlichen Plotzielen, die ich allesamt hervorragend erreicht habe, indem ich sie eben miteinander verband. Ein Wunsch wurde erfüllt, eine Hexe wurde enttarnt, eine Konkurrentin aus dem Weg geschafft, ein unvergessliches Fest wurde gefeiert und eine wunderschöne Liebesgeschichte entspann sich. <3
Effizient und Zielstrebig wurde alles verfolgt.

Zum Fest selbst, das hat mir unheimlich große Freude gemacht es "zu organiseren" zu Tanze und eben vor allen auch mit dem Essen. Es war wunderbar. Ich fand es auch gut dass es Freitag war, selbst wenn so das Damoklesschwert über den Haus hing... aber einerseits... wenn das Fest Samstag gezielt gewesen wäre, dann hätten wir erstmal "alles abarbeiten müssen" und zum andern trotzdem früh zu bett weil wir alle am nächsten Tag wieder los müssen. Hätte passieren können und wenn Tom sagt, das hätte auch wesentlich dramatischer Enden können, hätte das Fest garnich statt gefunden. So hatten wir sogar 2 Abende IT Party mit vielen tollen Szenen. Danke Egidius für die Anregung, sonst hätte ich von alleine wohl nicht getraut das vorzuschlagen, obwohl ich mit den Gedanken spielte.

Szenen achja... Die Ganze Con war für mich eine Aneinanderreihung großer und kleiner wundervoller Szenen. Ja natürlich hätte man die Leute auch viel öfters zusammentrommeln können und ausdiskutieren. Aber mal ehrlich hätten ihr ständig Zeit binden wollen.. zudem wollte jeder ja auch ein wenig sein eigenes Ziel verfolgen. Hätte man alles immer in großer Runde diskutiert, wäre einiges an Stimmung auch verloren gegangen, denke ich. Is ja kein reines Strategiespiel wo es drum geht so viele Ziele wie möglich abzuarbeiten.

Die schönsten Szenen für mich:

- Als unser Bogner tod heim getragen wurde. Man hab ich geheult und Walderia sich Vorwürfe gemacht.

- Die Anklage der Hexe und die ganzen Komflikte rings drum rum um gut und böse und recht und Gerechtigkeit. Zugegeben eben auch weil es mein ganz besonders Ziel war... "Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schaft. " Passt hier ganz gut und Leiden hats ne Menge verursacht... mehr als ich tatsächlich annahm. Entsprechend hat Walderia sogar ein klein wenig schlechtes Gewissen deshalb. Also eher weils die anderen so traf denn um Gerswed selbst ;) Eine Hexe gehört schließlich entttarnt und eine Konkurrentin um die Gunst eines Mannes beseitigt. (Oh man ich bin über meine eigene Intriganz in der Beziehung nach wie vor erschüttert)

- Die Andacht bei der der PAXA Geweihten alles entglitt, selbst wenns für dich eine unheimlich anstregende Szene war liebe Steffi aber es war so unglaublich stimmig alles! Auch dass du danach so genervt auf Walderias Bitte hin reagiertes, empfand ich durch und durch richtig. So etwas kostet einen viel Kraft und Mutter Gullin bleibt trotz allen eben doch ein Mensch. Und Schwäche ist menschlich.

- Das Fest am 2. Abend eben mit dem damit verbundenen Annäherung mit Luzius. Hach ja, das war sooooooo romantisch alles im allen mit all den kleinen Gesten, Blicken und Gesprächen, die so im Vorfeld dazu in Laufe der beiden Tage schon so liefen. Hach ja...

Zu den Spielern/Chars

Ich war durchweg von jeden Char sehr überzeugt und in großen und ganzen von der Qualität der Outfits sehr überzeugt. Ich denke jeder weis selbst, was er oder sie an seinen Erscheinungsbild noch Verbessern könnte, wenn er wöllte. Aber das is Meckern auf aller höchsten Niveau. Deshalb geh ich da wenig drauf auf.

Ich kann aber ehrlich nicht sagen, wer mir wirklich am besten gefallen hätte ohne jemand anderen unrecht zu tun. (Luzius dich mal ausgenommen du stehst als mein Ma... äähmmm Reichsritter ohnehin über allen ;) )

Mir hat jedes einzelne Spiel mit jeden von Euch unendlich viel Freude gemacht und ich hätte mit den einen oder andren gerne mehr gespielt. Aber zwei Tage sind eine viel zu kurze Zeit.

Mein ganz besonderer und persönlicher Dank gilt hier natürlich auch vor allen meinen Tuchfelsern, Bundlern und Eichenherzern. Ohne Euch hätte ich garnich die so suveräne Kämmerin spielen können. Wen hätte ich zusammenstauchen und scheuchen sollen, wenn nicht euch :* Ich liebe euch alle von ganzen Herzen.
Walderia wird immer für jeden von Euch da sein.

Ich hoffe wirklich... wirklich ...wirklich noch einmal auf Tuchfels sein zu dürfen und Walderia zu verkörpern... es gäbe da schon so ein Anlass der mir einfallen würde. *Grinst mal zu Lars/Luzius*

Ich könnte jetzt wirklich noch zu jeden einzelnen etwas sagen. Allgemein vielleicht noch, ich empfand es sehr angenehm, dass es doch die eine oder andere Situation gab in der sich mal erkundigt wurde, ob diese oder jene Handlung für mich als Spieler in Ordnung war, ohne dass große OT-Blasen entstanden wären. Also nochmal für alle... ja für mich war alles was auf der Con passiert ist, vollkommen in Ordnung und trug zu meinen Spielspass bei!

Oh man ich hab hier wirklich einen Roman verfasst und sicher noch tausend sachen vergessen und mindestens genau so viele bewusst jetzt nicht geschrieben, damit das hier nicht noch mehr ausartet.

Vielleicht noch ein Wort zu Rebaccas Heilerspiel, da sie meinte, sie wäre das erste mal Heilerin und so. Du hast das meiner Meinung nach super gut gemacht. Ich spiele selbst im Endzeit einen Sani und weiß wie schwer das manchmal ist, die Spieler entsprechend zu animieren, schmerzen anzusagen und auszuspielen. Und wie frustrierend es sein kann, wenn einer mit frisch genähter Beinwunde gleich mal wieder aufs Schlachtfeld stürzt. Katja hat dazu ja schon einige Vorschläge gemacht, denen ich mich ebenfalls anschließe und bitte bleib dabei. Heiler kann ultra toller Char sein und viel viel Ambiente und Anerkennung bringen.

An sonsten... bleibt mir nur zu sagen. VIIIIIIIIIEEEELLLLLEN DAAAAAANNNK und ich liebe euch alle und freu mich auf meinen nächsten Besuch im Archipel
Walderia
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Katharina » Mo 5. Nov 2018, 22:42

Puh, ich hatte ganz vergessen, wie sich Con-Kater anfühlt ;-)
Wahnsinns Dank an Ina und Tom für das lebendig werden lassen von Timbedien. Selten hatte ich mit einem Chari dermaßen das Gefühl heimisch zu sein, wie auf Feste Tuchfels.
Riesen Dank an alle die im Discord-Vorspiel sich so rege engagiert haben (ich selber war ja eher ein bisschen schreibfaul): Dies hat es für mich wahnsinnig leicht gemacht, mich in meine Rolle einzufinden.
Von meinen persönlichen Zielen (Erholen, Spaß haben, Feiern) konnte ich dann nicht wirklich viel verwirklichen, was sowohl an der wunderbaren Spielentwicklung lag, als auch an meinem eigenen eher düsteren Grundgemüt. In dem Moment als wir Eichenherzer auf Tuchfels ankamen und sich herausstellte, dass es mit Frieden, Ruhe und Erholung erstmal nichts wird, war Rosswitt voll auf ihrem "War ja mal wieder klar, zurück an die Arbeit, noch eine Kleinigkeit und ich explodiere"-Trip.
An dieser Stelle ein großes Danke an alle, dass a) ich an diesem Wochenende endlich mal meinen in der Realität aufgestauten Frust so schön ausspielen und ausleben konnte und b) ihr es ertragen habt /musstet ;-). Ich hoffe, ich bin euch nicht zu sehr auf die Nerven gegangen.


Die Helden-Auszeichnung am Freitag Abend hat in mir eine dermaßene Welle an Emotionen und Gedanken freigesetzt, dass ich so tief in den Chari hineingezogen wurde, wie noch nie. Wahnsinn! Ich sag nur: "50, 9, 19, 5... so wird man also zum Helden. Davon erzählen die Lieder nichts"
Wahrscheinlich hätte ich mehr davon nach außen zeigen müssen, aber so sind weder Rosswitt noch Katha ;-)
Sorry an meine Kompanie, das ich mich so zurückgezogen und euch wenig angespielt habe, da hätte ich definitiv mehr machen sollen, klappte aber zum Schluß ja doch noch halbwegs.

Steffi, unser Gespräch am letzten Abend wird mir auf ewig in Erinnerung bleiben!


Dank an alle, die Tuchfels dermaßen zum Leben erweckt haben! Ich fand jeden einzigen Charakter wahnsinnig stimmig in seinem Spiel und mit soviel Liebe zum Detail.... Können wir nicht direkt nächstes Wochenende nochmal? :samurai)
Vielleicht habe ich dann ja doch noch die Chance zu erfahren, was an Plot wirklich alles los war ;-)
In diesem Sinne,

Katha/Rosswitt
Es ist erst dann ein Problem, wenn es ein Problem ist.
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Jennifer » Di 6. Nov 2018, 00:32

Grüß euch... Sag ich auch mal was.

Als erstes möchte ich dieses tolle Gebäude loben, das echt von außen schon so einen soliden, zweckmäßigen Eindruck machte und von innen so wenig Anlass zum zweifeln gab, dass ich irgendwann selbst die Notausgang - schilder ignorieren konnte. Und dabei war ich noch nicht mal in dem oberen Zimmern. Hut ab!

Nichtsdestotrotz tat ich mich schwer, in die Rolle zu kommen. Das hat definitiv Outtime-Gründe gehabt, inklusive absurder Dramen in der WG, schnell noch einem ganzen Umzug, und daher Null Vorbereitung.
Dass ich mit die letzte war und alle anderen schon aufgedreht und angerödelt herumstanden und auf uns warteten, hätte ich mir bei Losfahren auch anders gewünscht.

Ich war dann entsprechend unsicher in der Rolle und wechselte immer zwischen den kleinen Plot-Aufhängern, die mir die SL mitgegeben hatte, und ruhigen, isolierten Tätigkeiten wie Schreiben, Lesen oder Üben. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, aber bin im Nachhinein traurig, dass ich den Charakter etwas farblos gespielt habe. Ich hoffe, das in Zukunft nochmal schöner hinzubekommen.

Zum "Ergebnis"... Ich weiß nicht, ob das so gewollt war, dass alle dermaßen hartnäckig über Naibara schwiegen und Triona teilweise sogar ganz von der Idee abbringen wollten? Das hat mich doch etwas enttäuscht. Triona hat am Ende nur das aufgeschrieben, was Gullin Findelstern erzählt hat, und das hätte man durchaus auch in einer Bibliothek finden können. Hätte ich da irgendwie anders auf euch zu gehen sollen? Hätte ich die abgrundtief schlimme Furchtbarkeit der greulichen Schrecken schon kennen müssen und habe es OT einfach verplant? Ich habe es irgendwann jedenfalls sein lassen und mich mehr auf die Monsterschriften konzentriert, die da zufälligerweise zur Hand waren.

Dass ich mit meiner neuen, einzeln angereisten Bardin nicht den anderen Plötten folgen können würde, habe ich erwartet. Ich bin mir allerdings heute noch nicht sicher, ob es nun zwei, drei oder vielleicht doch vier oder fünf waren, von denen ich dann abends Berichte hörte :D Da war echt was los!

Meine schönen Momente waren z.B. der, wo meine Handvoll Zuhörer am Freitag langsam anfing, sich mitzuwiegen.
Wie mir der Kapitän die Laute getragen hat :)
Der Bruder der Hexe, der mich immer auf Magie getestet hat :D
Mac und das Singen
Die Verabschiedungsszene im Dunkeln mit der einen Fackel und versammelter Belegschaft
Das dynamische Trio
Der Baum
Und ein riesengroßes Danke an Stefan, der mir auf der Anreise mal eben noch drei Singstimmen beigebracht und so schön Cello gespielt hat! Es war mir eine große, große Freude.

Zu den anderen Charakteren kann ich nur sagen: toll, alle Mann. Es war echt egal, ob man SC oder NSC anspielte, es kam immer was gutes bei raus. :) Vielen lieben Dank euch allen!
Sie sind also auch nicht zufrieden, auch Ihnen fehlt irgendwas: der Glanz und die Intensität, dieser nicht alltägliche Spaß.
Sie vermissen die großen Gefühle, das kann ich gut verstehn - auch Sie sollten mal wieder in die Oper gehn...
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon [Tom] » Di 6. Nov 2018, 09:19

Kleiner Einwurf:
Die Fotos sind im internen Bereich jetzt bereit zum Abrufen:
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