AK 75 Zurück

Alles rund um Archipelcons
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Moderator: The Wizard

Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Lars » Di 6. Nov 2018, 10:53

So ihr lieben,
Der Con-Kater flaut bei mir ganz langsam ab. Geht es euch auch so - dass es sich in den ersten 1 bis 2 Tagen immer ein bisschen anfühlt wie Liebeskummer? Also bei mir ist es auf jeden Fall so.
Naja egal :-)

Also, dann werde ich hier auch mal meinen Senf dazugeben.
Zum ersten natürlich, zwar schon vielseitig oben gelobt, aber ich will mir das nicht nehmen lassen: Ina und Tom - DANKE, DANKE, DANKE! Es war ein toller - nein, grandioser Con! Die Location (gut ich hatte sie ja mit besichtigt - aber trotzdem) ist sehr geil und ihr/wir haben echt ein schönes Tuchfels daraus gemacht! Zudem war die Plot-Dichte dermaßen groß, dass ich gar nicht wusste wo mir der Kopf steht - zumindest am Freitag. Samstag war dann zum Glück etwas ruhiger für mich. Zudem konnte ich viele kleine persönliche Plots führen, diplomatische/politische Dinge regeln und und und ...

Dann natürlich als Zweites, die grandiose Küche mit vollwertigem Frühstück (welches ich leider kaum genutzt habe :-( ), Snacks und Süßspeisen und wunderbarem, und vor allem LECKEREM Abendessen!! Danke Klaus und Heidi!!

Mein drittes Lob geht unverhohlen an alle NSCs die die Feste Tuchfels so grandios mit Leben füllten. So tief an einem Ort verwurzelt habe ich mich auf Con noch nie gefühlt - und ich vermute, dass werde ich mich auch so schnell nicht wieder. Es war für mich wirklich so, als ob ich dort in Mitten all dieser (lieben!!) Leute, die alle ihre eigenen kleinen Päckchen mit sich herumtragen, leben und ein Teil davon sein würde.
In meiner Rolle als Luzius - eigentlich ja Herr der Festung - kam ich mir zeitweilig ein wenig überfordert und durchaus zerrissen vor: Burg-Angelegenheiten vs. Ork/Fluch-Plot vs. Gäste-auf-der-Festung vs. Schädel-Plot vs. Pliska-Plot vs. Hexen-Plot vs. Diplomatische/Polotische-Gespräche-führen vs. Fest-Vorbereitungen/-durchführung vs. Sich-Mit-den-besessenen-Kameraden-Kloppen.

Ich wurde von sehr vielen angespielt hoffe ich konnte euch jedoch auch einigermaßen entsprechend mit gutem Spiel begegnen. Auch wenn ich zeitweilig glaub ich etwas unter Strom stand (IT), was z.T. aber auch private Gründe hatte, denn meine Frau war selber krank (Bronchitis) und allein mit den Kindern zu Hause - da war natürlich das schlechte Gewissen bei mir ganz groß :-/ (aber meine Familie hat es überlebt! und die Oma hat auch viel geholfen)

Und ganz großen Dank an meine Bundler und auch die Kompanie - ihr seid ein klasse Haufen (auch wenn der ein oder andere wohl hier und da der Meinung war, dass ich zu 'lasch' war - aber das ist wohl meiner zeitweiligen, leichten Überforderung, als auch einfach dem Umstand geschuldet, dass ich im realen Leben auch einfach kein echte Hardliner bin - bin wohl doch einfach zu nett ^^ )

Auch großen Dank im sperziellen an Walderia, die mir gefühlt ständig auf den Fersen war und mir (ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte) mit Information, Rat und Tatkraft (Türen öffnen, Getränke anbieten, sich um alles in der Burg kümmern ...) zur Seite stand; an Egidius der mir immer schön Conter gegeben hat und seinen Hard-Liner-Hexen-Verbrenner-Zauberer-Luzius-Ziehvater wirklich toll gespielt hat; an Merniak (brummel, brummel, brummel) der mich immer auf dem Laufenden gehalten hat; an die wundervollen Kinder, welche diesen liebevoll inszenierten Feen-Plot gelöst haben; an Endrabak der mich zur rechten Zeit, zeitweilig (auf eigenen Befehl hin) entmachtet hat; An Mondfuchs für ein schönes und aufschlussreiches Gespräch am letzten Abend.

Meine schönsten Szenen waren:
Der (versuchte) Meuchelmord am MORS Schrein (und die ganze Geschichte darum)
Als es darum ging die Leiche des Pliska-Opfers (Hr. Schnitter) zu verbrennen und ich nur mit dem Finger schnippen musste und Merniak (fast ganz) bereitwillig diese Aufgabe übernommen hat :-)
Die Verabschiedung von Bjarne - so Klasse und emotional!
Das Tanzen am Fest-Abend ...
Die gestörte Paxa-Messe (die "Blut-Messe")
Das Verhör mit Kiyoshi
Und die romantische Liebes-Geschichte zwischen Walderia und Luzius die sich zum Ende hin abzeichnete (welche zuvor OT zwischen Jessica und mir abgeklärt worden war)
All die grandiose Musik die mir zu Teil wurde (Jennifer, Stefan ihr seid toll!)
Eine Szene im Turmzimmer, wo Egidius Derxus diverse mal in Oberlehrer-Manier zurechtwies, wie man den nun anständig zu zaubern hätte.

Kritik - ja hmmm ... eigentlich nicht viel, außer dass - wie schon oben beschrieben - die Plot-Dichte dermaßen große und vielfältig war und diverse Metaplot stränge mitschwangen, dass es zeitweilig ein wenig ZU VIEL war.
Und die entlaufene Hexe hätte nicht mehr auftauchen brauchen. Nicht weil ich als Luzius nicht froh war, sie doch noch getötet zu haben. Sondern weil ich es unpassend fand, dass sie wieder zurück kam ... immerhin hatten wir es ja verkackt sie festzuhalten. Da wirkte es ein wenig wie die Gnade der SL, dass wir den Plot doch noch fertig machen durften.
Und dass die Zeit zu Beginn etwa arg knapp war, die Neuankömmlinge auf der Burg ordentlich begrüßen zu können (das hätte ich mir gewünscht) - denn da kam dann ja gleich der Ork-Plot ins Spiel gepoltert.
Aber das war dann auch das einzige

Was ich schade fand, da ich mit so vielen unterschiedlichen Dingen beschäftigt war, dass ich viel zu wenig Zeit hatte für:
Ratschen und quatschen mit den weißen Wölfen
Das ausgiebige spielen mit meinen Bundlern
Das kennen lernen der einzelnen Gäste auf der Burg (das fand ich wirklich sehr schade)
Das einfach nur mal rumhängen und feiern und ohne große Verpflichtungen ein bißchen miteinander reden, lernen, nachfragen, Geschichten-erzählen.

Aber wie schon am Anfang gesagt - mein vermutlich intensivster und vom Ambiente her durch und durch stimmigster Con ever!!
"Ich wünschte Gott würde noch leben, um das zu sehen."
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Souljazz » Di 6. Nov 2018, 15:33

Auch für mich war das wieder ein grandioser Con, da muss ich Ina und Tom noch mal ganz besonders loben,
besonders die Ausstattung der Zimmer (Turm, Kartenraum, Alchimistenzimmer) war super!
Heidi und Klaus waren super, wobei ich ein wenig enttäuscht war, dass alle immer satt waren,
so dass ich meinen müffelnden Käse aus Niffeln nicht so gut loswerden konnte wie sonst.

Was euch besonders gut gelungen ist, ist das Gefühl von Paranoia zu befeuern, dass dann auch
in solchen Sachen endet, die dann dazu führen, dass ich mich bei Jennifer und Moni entschuldigen
möchte, dass ich sie teilweise recht barsch abgeblockt habe (Moni im Turmzimmer, als sie
auftauchte und plötzlich in den Sachen von Luzius rumzufummeln begann. Im Nachhinein, jetzt wo
ich den gigantischen Dakorra-Text gelesen habe, muss das für Kiyoshi sehr respektlos gewirkt haben,
obwohl wir ja vom gleichen Stand waren (Sha Ri?) und Jennifer, wie sie auch hier schon gesagt
hat, indem ich auf ihre Nachfragen nach Neibara keine Informationen preisgegeben habe. In
meiner Erinnerung hatten wir dort eigentlich eine "Geheimmisson" unternommen, und dass mich
dann eine Bardin aus Neu-Rhaetikon plump auf Neibara anspricht, kam mir dann doch sehr plump vor.
Ich hatte deinen Charakter damit direkt als Spionin im Verdacht, ob jetzt Llyranerin oder Hexe
war jetzt erstmal egal. Dass dann aber Neibara unter allen immer wieder angesprochen wurde,
hat mich als Derxus sehr gewundert, da er selber allen Nicht-Teilnehmern der Expedition gegenüber
Stillschweigen gewahrt hatte.
Toll fand ich das Spiel mit Micha, der den Egidius richtig schön gespielt hat. Ich war hin und
her gerissen zwischen den Gefühlen der Antipathie und der Gewissheit, dass er ein Diener der
FÜNFE sein MUSS, und dem dabei immer stärker werdenden Gefühl, dass eben diese FÜNFE, die für
alles Gute im Archipel entstehen, die Mächte der Ordnung, eben auch solche Sachen wie Faschismus
in extreme Nähe rücken (man siehe auch das Schwarze Banner aus dem GBK!) und wie schwer es ist,
sich davon innerhalb des gleichen Wertekomplexes abzugrenzen - toll gemacht!
Gleichzeitig hat er mich auch beim Zaubern mit den Kommentaren von oben heraus so aus dem Konzept
gebracht, dass ich total verrückt geworden bin.

Die Ganze Sache um das Herz des Waldes war für mich toll. Das Puzzlen und das gesamte Geprügel
darum herum, war toll ausgedacht und hat eine sehr interessante Stress-Situation erzeugt.

Was das Einpflanzen des Baumwächters und den möglichen Tod Mondfuchses betrafm hatte ich ähnliche
Gedanken wie Steffi, das wäre ein toller Tod für einen Helden gewesen, aber es war auch so eine
tolle Szene.

Ich muss außerdem Tanne noch danken für die coole Urkunde und die damit gewonnene Gelegenheit,
die Anti-Pliska-Mission voranzutreiben.

Der Bund und die Eichel-Radieschen waren wirklich sehr schön ausgearbeitet und bebannert.

Und es hat mich auch besonders gefreut zu sehen, wofür diese grandiose Stickerei, die Steffi auf
der Spielewoche erstellt hatte, jetzt verwendet wurde. Eine der schönsten Verkleidungen bisher
überhaupt!
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Katja - Berlin » Di 6. Nov 2018, 16:52

Regelfrage von mir: bin nämlich uneins mit meinem Göttergatten ...
ich hatte die Rüstpunkte so verstanden: solange ich noch welche habe (und diese runterzähle bei Treffern), werde ich nicht verletzt / es sei denn natürlich, etwas geht durch die Rüstung "direkt" durch.

Beispiel: in unserer Massenkeilerei trug ich 5RSP mit mir rum und wurde 3x getroffen - entsprechend war ich nicht beim Heiler.
Martin meint aber, ich hätte darauf achten müssen, WO GENAU ich getroffen werde, weil entscheidend sei, ob ich am Rüstungsteil getroffen werde oder nicht. D.h. ich hätte laut Martin abwechselnd meine Rüstpunkte und meine Lebenspunkte runterzählen müssen. Und ich dachte genau das eben nicht.

Konkret: ich bin am ungerüsteten Oberschenkel getroffen worden, während ich noch RSP übrig hatte.... also zählte ich bei diesem Treffer meine RSP um eins runter. War das nun richtig oder falsch???

:?: :?: :?:
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Karin » Di 6. Nov 2018, 16:59

Katja - Berlin hat geschrieben:ich hatte die Rüstpunkte so verstanden: solange ich noch welche habe (und diese runterzähle bei Treffern), werde ich nicht verletzt / es sei denn natürlich, etwas geht durch die Rüstung "direkt" durch.


Alles richtig gemacht!
Aus dem Regelwerk, Abschnitt 4-2 Waffenschaden + Waffen (Stand 2016_02-14)
"Hier sei der Unterschied zwischen Trefferpunkt (TP) und Schadenspunkt (SP) erklärt. Ein
Trefferpunkt zieht dem Getroffenen nur einen LP ab, wenn dieser keine RSP mehr übrig hat.
Ein Schadenspunkt zieht dem Charakter auch einen LP ab, wenn seine Rüstung noch RSP hat. "


Hier die Kurzregeln: viewtopic.php?f=10&t=1830
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Katja - Berlin » Di 6. Nov 2018, 17:04

Danke, Karin.
Das Dokument hatten wir durchaus zur Hand - waren uns dennoch uneinig darüber...

Aber ich höre nun einfach auf die Streiterin der Fünfe und finde es ganz abgesehen davon sonst auch viel zu anstrengend im Kampf auch noch beides gleichzeitig runterzuzählen (LP & RSP) und darauf zu achten, wo genau ich denn getroffen wurde.

Dann könnte ich ja gleich noch auf die Idee kommen, die Treffer exakt der jeweiligen Beinschiene oder Armschiene zuzuordnen - so nach dem Motto: rechtes Bein hat keine Rüstung mehr, links hat noch. Dann brauche ich aber ne Zofe, die mich im Kampf begleitet und alles mitzählt ;o)
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Katja - Berlin » Di 6. Nov 2018, 17:06

Dann ist Martin jetzt vermutlich bissel traurig, weil er in Zukunft seltener in die Gelegenheit kommt, von Lulu geheilt zu werden - mit der "korrekten" Zählmethode :P
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Tommy » Di 6. Nov 2018, 17:15

Karin hat das schon ganz richtig gesagt, hier geht Spielspaß über Realismus. Wer will, kann das natürlich auch wie Martin machen.
Allerdings geben Rüstungsteile an der ‚Peripherie‘ (Helm, Arm- und Beinschienen) alleine, ohne adäquate Rumpfrüstung, keine RP (außer zum Kettenbikini, natürlich). :wink:
Im übrigen bin ich dafür, daß die Reisezeit zu den Cons verkürzt werden muß.
Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. - Johann Christoph Friedrich von Schiller, (1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Tanne » Di 6. Nov 2018, 17:26

Was Tommy sagt. Jeder darf es auch extremer handhaben. Flo und ich waren schon auf einem Con wo tatsächlich die RS nur zählte wenn sie getroffen wurde und die verschiedenen Körperzonen hatten auch verschiedene viele Lebenspunkte, dazu machten die Waffen auch verschieden viel Schaden. Sehr realistisch... und für uns Regelwerksschreiber der Grund es ganz einfach zu gestalten.
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Steffi » Di 6. Nov 2018, 17:42

jetzt muss ich doch noch eine Anmerkung machen: was wirklich schade ist: die Geschichte wie die Helden Neibara bzw. was da genau los war bewerkstelligt haben, wurde gar nicht erzählt.
Vielleicht könnte man das wenigstens als Zusammenfassung oder Reisebericht in der Heldenbibliothek veröffentlichen. das kam total zu kurz....

@Jasper: Danke für das schöne Kompliment für die Klamotte :-) und wegen Egidius: natürlich ist er ein Diener der FÜNFE. Das ist das ewige Dilemma der Figuren, die vollkommen im Kontext der Spielwelt agieren, vielleicht sogar Hardliner sind, aber vollkommen auf der Seite der Guten und des geltenden Gesetzes stehen (ich denke da auch an einen gewissen Paolo, der sogar MORS-Priester war und trotzdem der "Böse" obwohl er nur knallhart MORS vertreten hat ;-) der Micha spielt diese düsteren Typen einfach immer sehr straight ;-))
Das prallt halt dann auf die meist etwas moderner eingestellten "guten" Helden.
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Tanne » Di 6. Nov 2018, 17:47

Das wollte ich aber gar nicht schreiben.

Ich habe den Fundus verräumt und damit ist der AK 75 für mich abgeschlossen. So kann ich jetzt meinen Eindruck wiedergeben. Ich fasse es nicht in die Worte von Herrero, sondern schreibe es als Tanne.

Die Anreise war Freitag kein Problem und ich freute mich auf ein schönes WE in einer fremden Welt. Diese Erwartung wurde für mich zu 92,9% erfüllt. Als Spätankömmling hatte ich erstmal gar keinen Plan was überhaupt los war. Fantastisch. Da prügeln sich zwei Parteien und eine dritte geht dazwischen, aber es war für mich nicht auszumachen WARUM? Da ich auch keinerlei alte Bekannte mit Herrero hatte hab ich einfach mein Schwert gezogen und an den Rand gestellt, bis alles zu Ende war. Traumhaft. Und so nach und nach eröffnete sich mir der Plot und die vielen anderen auch. Wobei wahrscheinlich nicht alle. :samurai)

So konnte ich meinem Hobby frönen, wie ich es am Liebsten habe, nicht Play to loose, nicht play to drama, nicht.... sondern play to play. Ich habe meine Rolle gespielt und die "Gespräche" und das (leider zu wenige) schmieden genossen. Durch die verrückte Konstellation "rot gegen grün" als "Wächter der Ordnung", die ohne Bänder, involviert zu werden. Dadurch hatte ich ein Zombieapokalypseerlebnis der besonderen Art. Beide Parteien wollten das Haus stürmen und nur Jörg und ich bewachten die Tür, vor uns eine Traube "brainrufender" Zombies. zum Glück kam dann auch noch Verstärkung und irgendwann, dank PAXA, hörte der Spuk auf.

Zu den 7,1% fehlenden Eintauchens war für mich am Samstag Nachmittag zu wenig los. Leider habe ich mich erwischt, über den Hof zu flanieren und zu denken "...morgen is vorbei, dann musste wieder arbeiten...". Zum Glück hat Katja dann eine Lederrüstung flicken müssen und so bin ich wieder in meine Rolle gehüpft und den Montag vergessen.

Ich habe mich sehr über Ivo und FloS gefreut, die ihre Waffen zum Schleifen gebracht haben! SUPER!!!!! Das ist Rollenspiel. Kostet 3 Sickel und bringt spieltechnisch NICHTS! Aber es hat einen stummen Schmied sehr glücklich gemacht. Danke!

Für mich war es ein schönes Wochenende, danke an alle die da waren und vor allem auch an die Neuen!
Superüberraschung war natürlich Mac, einer der LARPies mit denen ich vor 20 Jahren durch die Lande gestreift bin! Und Jan Phillip "Das ist Leben", dem schonmal der Kopf abgeschlagen wurde, auf dem AK19 :-) :henker) Alte Gewohnheit, scheint mir.

Nu aber! Danke Jennifer, für "Der Baum"!
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon [Tom] » Di 6. Nov 2018, 17:48

Tommy hat geschrieben: Allerdings geben Rüstungsteile an der ‚Peripherie‘ (Helm, Arm- und Beinschienen) alleine, ohne adäquate Rumpfrüstung, keine RP (außer zum Kettenbikini, natürlich). :wink:

Danke, dass Du das nochmal explizit erwähnst. Das war mir so nicht bewusst. Bislang dachte ich, dass zb Magier Lederarmschienen tragen können als kleinen Schutz... Again what learned!

Vielleicht wäre es sinnvoll, diese Postings zu den Regelfragen zu verschieben, und nicht im zurück-thread zu belassen, wo sie in Vergessenheit geraten werden?
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Thorsten » Di 6. Nov 2018, 20:18

Thorben schreibt noch einen Neibara-Bericht, versprochen. Der wird schön, aber so, dass man Neibara nicht finden werden wird :) Ich habe seit gestern festgelegt, das meine Pendel-Zug-Heimfahrtem dem Archipel gehören.
"Das übersteigt mein Fassungsvermögen", sprach der Zwerg und setzte das Bierfass ab.

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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Walderia » Di 6. Nov 2018, 20:42

Oh man ... ich bin so noch garnich zu Hause.... Mein Kopf ist bei tausend kleinen Begebenheiten auf Tuchfels... Habe mich heute doch echt dabei ertappt, wie ich im Stechschritt mit n Ordner untern Arm, wie die Kladde durch die Hotellobby stapfe.

Ich hab mir zum "Hexenplot" nochmal so meine Gedanken gemacht. Also für mich und Walderia war es vollkommen nachvollziehbar, nach Gerswed, nachdem sie sich etwas gesammelt und ihren Schicksal arrangiert hat, zurückkehrt und sich zu rechen versucht. Also mit Plot schenken hatte das für mich wenig zu tun.
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Jennifer » Di 6. Nov 2018, 22:42

Wo ich gerade die Fotos angucke, fallen mir noch zwei Dinge ein. 1. habe ich leider von Kiyoshi kaum was mitbekommen, fände es aber nett, wenn man sich mal wieder sieht, 2 : woher sind eigentlich diese absolut krassen Monsterzeichnungen, und wer hat die gemacht? Da wurde ich ja blass vor Neid und bin aus dem staunen nicht mehr raus gekommen.
Sie sind also auch nicht zufrieden, auch Ihnen fehlt irgendwas: der Glanz und die Intensität, dieser nicht alltägliche Spaß.
Sie vermissen die großen Gefühle, das kann ich gut verstehn - auch Sie sollten mal wieder in die Oper gehn...
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Re: AK 75 Zurück

Beitragvon Lars » Di 6. Nov 2018, 23:02

Walderia hat geschrieben:Ich hab mir zum "Hexenplot" nochmal so meine Gedanken gemacht. Also für mich und Walderia war es vollkommen nachvollziehbar, nach Gerswed, nachdem sie sich etwas gesammelt und ihren Schicksal arrangiert hat, zurückkehrt und sich zu rechen versucht. Also mit Plot schenken hatte das für mich wenig zu tun.


Ja und nein .... Klar dass sie sich rächen will ist sehr hexisch. aber ich habe denke es wäre logischer gewesen, wenn sie zunächst ihre Kräfte gesammelt hätte, und dann Stück für Stück die Festung korrumpiert hätte, anstatt einen ziemlich sinnlosen Frontalangriff auf eine mit Helden vollgestopfte festung durchzuführen.
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