AK37 - Wieder Zuhause

Alles rund um Archipelcons
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon dem Jörg aus Soest » Di 25. Mai 2010, 19:09

Zitat: "grummelbrummelmaulegowillgestreicheltwerden...sehr gorßer Anteil...grummelbrummelmaul....hab da Vieh ja nur exorziert....grummelbrummelmaulmaul"


ooooch....*kraul*
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon John » Di 25. Mai 2010, 19:23

Katharina hat geschrieben:
@ John: ich habe auf diesem Con gerade 2x Unheiliges Erkennen verwendet (und kein einziges Mal davon auf Dich!), da ich mir eben den Spielspass erhalten wollte, es in manchen Situation nicht so einfach zu haben. Ich verstehe deine Kritik nicht.


Nun ja Vampir sein wurde zu einer Krankheit... (Tommmy hat doch Krankheit erkennen gemacht und du mich gerufen um mich zu heilen, da dachte ich mir... heilen, die da, haben die den einen voll schlag, wieso bin ich krank ich habe doch gar kein Puls mehr ohoh... die wissen das ich untot bin.. also Angfriff ist die beste Verteidigung erstmal weg, die Paxatussie will mich kaputt machen). Mir geht es um alle Wahrheistzwangeffekte die Krimiplötte und so was verhindern, dazu gehört auch unheiliges erkennen, das war auch nicht auf den con gemünzt noch ne kritik an dich, sondern allgemein. auf den Con war es Krankheiten erkennen als Zauber.... Finde die Fertigkeiten machen manchen Plot schwer bis unmöglich. Cooler fände ich wenn man das duch experimente rausbekommt wie Weihwasser sprengeln und segnen bei unheiligen... dann weiß man es... ob es zischt oder dampft... und der gegenüber kann reagieren, aber so...

Nach dem ich jetzt mit einen Oberbauer geredet habe, soviel alkohol wurde da gar nicht vertilgt, das stand meistens nur offen rum und hat den eindruck gemacht, hat der Oberbauer gesagt.

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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon Micha » Di 25. Mai 2010, 19:42

Moin!
Zuerst ein kräftiges DANKE an den Andy, den Franky und Uwe als Orga. Andy, vielen Dank für das schöne Congelände um das du so gekämpft hast, ich weiß inzwischen wie schwierig es ist tolle Congelände zu organisieren. Danke, dass ihr den Con organisiert habt und uns die Möglichkeit gegeben habt uns in Intime-Runde zu treffen und viel Spaß miteinander zu haben!!! Ich hoffe ihr lasst Euch von der Kritik die hier geäußert wird nicht abschrecken! Wir sind halt ewige Nörgler...
Schön fand ich mal wieder die Gruft, ihr gebt Euch echt Mühe mit der Requisite. Das Auftauchen des Vampirs am ersten Abend war auch sehr überraschend und gruselig, gerade, als Olpje noch gebissen wurde. Die Feier am Ende fand ich auch sehr schon, gut, dass es Gelegenheit dazu gab. Und an dieser Stelle natürlich danke, danke, danke an alle Mitsingenden. Nach vielen Cons an denen "zu seierige, jaulige Musik" beklagt wurde war das der erste Con, bei dem es scheinbar für den ein oder anderen zu viele Sauflieder waren. Das wäre dann also auch geschafft, ich bin gespannt wie es beim nächsten Mal wird. Danke für die beiden neuen Lieder: Grog und Tourdion! Danke, dass wir den Vampyr am Sonntag Nachmittag dann auch wirklich finden durften, nochmal unerfolgreich zurückkehren wäre dumm gewesen.

Am Samstag hatte ich den Eindruck, dass nicht viel los gewesen ist, da ist eine Lücke entstanden, so dass es zu fast absurden Situationen beim Auftauchen der Trollocks kam ("Lasst mir auch noch einen!"). Der Plot war für meinen Geschmack etwas zu linear, das wurde aber auch schon gesagt (ich find Itemdrop von NSCs, die scheinbar nur auftauchen um den Gegenstand loszuwerden nicht so dolle). Die Bauern waren auch mir zu zotig, aber damit meine ich nicht den Con speziell sondern alle Archipelcons in Summe (wo auch ich schon Bauer war). Hier sollten wir mal drüber nachdenken.

Vielen Dank an alle Spielenden, ihr seid großartig! Ein besonderes Danke aber an (die Erwähnten wissen schon was gemeint ist)
Gerald für seine finstere Art und ein "Ich hab mich gefreut, als ich meinen ersten Menschen umgebracht hab."
JinZu(kannichschriebenoderwas),Noraa und Wadur für die beste Nachtwachenvertretung die ich je hatte
JinZu und Olpje, die mich auf den Schultern vom Kampfplatz bis ins Lager getragen haben
Frau Hintertann und Frieda für zeitintensives Fieberaustreiben
TaLin für schöne Gespäche an der Feuerstelle und ihre Meinung zu Kochzeiten
Giovanni für gemeinsames "Mutig sein"
Klaus fürs Immer-Freundlich-Sein und gutes Bier
Seine Magnifizienz für einen im richtigen Maße erhabenen Magier
Samuel fürs Bogenschießen-Üben

Danke an die Archipelneulinge, mit Euch zu spielen hat viel Spaß gemacht und ich würde mich freuen Euch auf den nächsten Archipelcons wieder zu sehen!!!

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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon Katja » Di 25. Mai 2010, 19:57

Ich fände Nachtwachen, die mit der Sl abgesprochen sind ziemlich inkonsequent und dadurch doof. Nachtwachen bieteten gute Möglichkeiten für Charakterspiel,für Geschichten und bieten Zeit in seiner Rolle Dinge zu durchdenken für die am Tage keine Zeit bleibt und sind eine Herausforderung an einen selbst, welche man meist nur beim larp erleben kann, ebenso sehe ich längere Wanderungen oder spontane wir- rennen- vor- dem- Frühstück- in- den- Wald-aktionen, bei denen die Sl keine Zeit hat, seine NSCs passend zu platzieren, und man eigentlich ahnt, dass einen nix erwartet aber trotzedem bringt ein gutes Spiel unter den Charakteren, ein aufregendes Gefühl.
Nachtwachen sind anstregend, keine Frage, machen mir aber Spaß, wenn sie von allen ernst genommen und durchgezogen werden. Wichtig finde ich, dass man sich mit seinem Charakter allein beschäftigen kann, was als NSC zugegeben etwas schwierig sein kann, und wenn man dann durchhält erlebt man morgens wie der Nebel hochsteigt, es ganz langsam hell wird, wie dann die ersten Vögel anfangen zu zwitschern und der erste Sonnenstrahl die Bäume durchdringt und man weiß man kann sich nun noch ein paar wenige Stunden hinlegen. Ich fand das Wachen auf diesem Con sehr angenehm, es war nicht wirklich kalt, trocken und man konnte bis in den Vormittag schlafen, wenn man wollte. Ich erinnere mich auch an eine Wache bei Nebel auf einer Wiese, arsch kalt und nass und nix passierte denn der Feind verbarrikardierte sich ebenfalls und mit ausschlafen war auch nicht, trotzdem mit einem guten Spieler an meiner Seite war es eine prägende Erfahrung.
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon Andy » Di 25. Mai 2010, 20:10

Hallo Spielfreunde,

vielen Dank erstmal an alle, die zu diesem Con und seinem (mehr oder weniger) Gelingen beigetragen haben. Besonderen Dank an meine Orga & SL-Kollegen und natürlich Klaus, der als Wirt und als SL-Privatkoch den Laden geschmissen hat, aber auch an unsere tapferen NSC, die dem Plot und dem Geschehen Leben eingehaucht haben. Richtig gut fand ich auch "unsere Neuen", ihr habt wirklich ausnahmslos prima gespielt, schön dass ihr zu uns gefunden habt (und hoffentlich auch weiterhin mit dabei bleibt ;-)). Weiterhin bleibt zu erwähnen, dass die Müllvermeidung ganz prima geklappt hat, vielen Dank dafür, ebenso an das gemeinsame "Anpacken" am Montag, so gut habe ich das wirklich selten erlebt, ihr seid echt super.

Dank auch für die negative als auch positive Kritik nach dem Con und hier im Forum, obwohl ich nicht alle Bemerkungen als fair und sachlich empfinde, ein etwas schaler Beigeschmack bleibt bestehen. Ich möchte daher die hier geäußerten Meinungen nicht im einzelnen kommentieren, es ist von vielen vieles dazu gesagt wurden.

Der Plot ist aus meiner Sicht ganz gut gelaufen, es gibt Dinge die hätten besser oder zumindest anders laufen können, es ist aber in der Tat so, dass die Planung immer etwas vom tatsächlichen Spiel abweicht. Ich fand vieles von dem Spiel, was ich gesehen und erlebt habe, wirklich toll, es gab meiner Ansicht nach mit einer Ausnahme (der Verursacher weiß Bescheid) keine groben Ausrutscher im Spiel, so gut wie keine Outtimeblasen, die von 0 auf 100% Intimefeier war absolut genial. Kurzum, ich habe meinen Spaß gehabt.

Noch ein kurzes Wort zuM SC/NSC-Verhältnis, 1 : 1,5 lagen wir gar nicht so schlecht, dennoch blieb ein Großteil der Springereinsätze an ein paar Leuten kleben, das war sicherlich für die Betroffenen doof und hätte anders lauf müssen. Zum anderen hatten wir aber keine Möglichkeit, auf dem direkten Gelände noch weitere NSC unterzubringen. Wir hätten in diesem Fall definitiv noch ein separates NSC-Lager benötigt.

Folgende Dinge wollte ich auf dem Con erreichen bzw. darstellen:

- einen (oder mehrere) Plots, die auf dem Con gelöst werden konnten, so dass auch ein Erfolgserlebnis stattfindet
- Berücksichtigung von Charakter-bezogenen Plots (zumindest für einen Großteil der Charaktere)
- Einbeziehung bzw. Darstellung eines stimmigen Hintergrunds (ja, die alte Feste) aus dem Archipel
- eines guten Mix aus Action, Rätsel, Rollenspiel und auch etwas Spaß
- eigentlich einen Zwergen-typischen Con

Leider ist es so, dass ich mittlerweile zu der Überzeugung gekommen bin, dass ich das Land Karandor, dass ich als Orga verwalte, nicht wirklich darstellen kann. Hauptsächlich liegt das daran, dass es einfach zu wenig Zwergenspieler gibt, zum anderen besteht Karandor eben nur aus unterirdischen Bingen und einer befestigten Stadt, beides ist schwer darstellbar. Daher gab es eben auch den Schwenk zum erlebten Con & Plot, sicherlich eher ein Drachenstein-Con als ein Karandor-Con.

Ich möchte euch hiermit sagen, dass der vergangene AK37 bis aus Weiteres mein letzter als Karandor-Orga organisierter Con war. Zum einen gibt es private und berufliche Gründe, die mich dazu bewegen, diesbezüglich kürzer zu treten, zum anderen war die Vorbereitung für den Con teilweise sehr grenzwertig in Bezug auf Stress und "noch Spaß daran haben". Daher die Konsequenz, ich plane als Karandor-Orga und Ansprechpartner weiterhin in der Archipelorga zu bleiben.

Viele Grüße
Euer Andy
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon Thymier » Di 25. Mai 2010, 20:56

So, ich will mich auch mal zu Wort melden.

Die Bauern-NSC fand ich eigentlich recht gelungen und es hat mir Spaß gemacht mit ihnen zu spielen. Was Hinark (den OT-Namen hab ich wie bei vielen anderen leider nicht mitbekommen) und seine Mob-Idee angeht wollt ich nur sagen, dass es mich nicht wirklich gestört hat, im Gegenteil eigentlich. Auch die Darstellung von Janines frechen Frieda fand ich gut.
Der Büttel hat mir auch sehr gut gefallen (ich fand es allgemein gut einen Gesetzeshüter dabei zu haben, gefiel mir irgendwie), leider war er nicht ganz so bestechlich wie erhofft^^.

Ich fand die Con als meine erste sehr gelungen und es wird sicherlich auch nicht meine letzte bleiben. Wahrscheinlich sind Ianeira und ich dann bei der Übernächsten mit dabei.

mfG Thymier,
der insgesammt zweieinhalb Stunden Kräuter gesucht hat und nur eine Pflanze fand
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon Andy » Di 25. Mai 2010, 21:07

Da das in meinem vorherigen Beitrag zu kurz gekommen ist, vielen Dank natürlich auch an alle SC, es hat Spaß gemacht euch spielen zu sehen und auch in der ein oder anderen Rolle mit Euch zu spielen 8)

Beschwerden bzgl. der Verstecke für die Intimepflanzen bitte direkt an Uwe :P
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon hanno » Mi 26. Mai 2010, 00:01

ahoi,

es sind ja schon viele Dinge angesprochen worden. Ich hbe nur kurz mal die hervor, die ich besonders wichtig finde:

Positiv:

-die neuen Spieler waren alle toll-soweit ich das mitbekommen habe
-Gelände und Wetter spitze!
-tolle Rüstung die ich sofort wieder anziehen würde

Negativ:

-das Ende von Gerald war irgendwie schon komisch: das in Anwesenheit eines Büttels und hoffentlich rechtschaffender Bürger jemand nur aus Indizen-Verdacht niedergeschlagen, gefesselt und gegen seinen Willen verzaubert wird ist schon ein Hammer! Und ja: ein schöner Endkampf wäre nett gewesen. Ich als Spieler und auch als gerald habe gewußt was kommt. Konsequent wäre es gewesen zu verschwinden...aber nachdem ich von der Rolle doch etwas genervt und enttäuscht war wollte ich das Ende...aber so?!

Tommy hat geschrieben:.. Glaubt mir, Hanno hätte umgekehrt kein Problem damit gehabt, einen von uns zu meucheln. Vielleicht hätte es ihm hinterher leid getan, aber er hätte sich sicher nicht davon aufhalten lassen! :twisted:

.


Tommy-das ist Quatsch! Ich habe mit der SL übers Meucheln gesprochen weil mir klar ist, dass ein NSC einen SC nicht einfach mit einer Meucheln Aktion aus dem Weg räumt-Meucheln ist ja noch krasser als ein Todesstoß, und selbst der wird ja üblicherweise NICHT gesetzt (von NSC gegen SC). Eine Meuchelaktion wäre der allerletzte Ausweg gewesen...ein schöner Endkampf wäre aber durchaus möglich gewesen.

ansonsten speziell ein Danke an
-die SL für den Aufwand etc.: da steckt ne Menge Arbeit hinter
-Micha und Waldrabe fürs Liederbuch
-Ina fürs schöne letzte Gespräch
-Tanne für einen "Söldnerversteher"
-Katha fürs leckere Essen

und an Alex: noch mal sry wegen der Kopfnuss-diese InFights sind gefährlich und mann sollte das absprechen. Ist im Eifer des Gefechts leider nicht passiert
lg
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon Tommy » Mi 26. Mai 2010, 09:20

Nochmal kurz zum Pöbel/Mob/Bauern... ich sehe das auch, über einige Cons, als suboptimal; aber NSCs haben einen schweren Job und sollten meiner Meinung nach dafür auch Spaß haben dürfen. Jedenfalls ist das alles besser als die OT-Springer-NSC-Lager anderer Cons! :-)
Im übrigen bin ich dafür, daß die Reisezeit zu den Cons verkürzt werden muß.
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon FloS » Mi 26. Mai 2010, 10:16

Ich will jetzt auch nochmal deutlich was positives erwähnen, um neben dem Meckern auf hohem Niveau auch das Loben nicht zu vergessen!

Meine schönsten Momente:
- Die erste Nachtwache. Obwohl mir natürlich der Schlaf gefehlt hat, wie bereits erwähnt, hat sie mir viel für meinen Charakter (IT) gebracht, und ich stimme Katja da auch zu.
Katja hat geschrieben:Nachtwachen bieteten gute Möglichkeiten für Charakterspiel,für Geschichten und bieten Zeit in seiner Rolle Dinge zu durchdenken für die am Tage keine Zeit bleibt (...)
Ich will auch keine OT Ansage der SL "jetzt könnt Ihr ins Bett, es kommt nix mehr", aber den Vampir, der sich IT bis zum nächsten Tag verabschiedet, oder der Mors-Geweihte, der den Ort segnet und Untote für den Rest der Nacht ausschließt, das fand ich angenehm. Will sagen: eine komplette Nachtwache hat mir auch für die genannten Aspekte gereicht.
- Das Schildkampftraining mit Frau Schäfer, und anschließend dem Büttel beichten, dass wir (also genaugenommen ich) sein Schild geschrottet haben, obwohl er uns gewarnt hat, schonend damit umzugehen. (@Orga: ich wollte mich beim Check-Out übrigens deswegen noch besprechen, habs aber in der Regen/Akku-Hektik vergessen - was kostet es, das zu reparieren? schickt mir mal einer ne PN, damit wir das regeln.)
- Verblutend im Graben zu liegen und bei 100 immer noch nicht gefunden zu sein, dann aber von jedem, der noch irgendwie stehen konnte sehr rührend versorgt zu werden, und meine Schmerzen schön "nicht-ausspielen" zu können.
- Flo's improvisierter Wasserschlauch (Die Flasche mit dem Handschuh und dem Stoffband, hätte mich beinahe totgelacht, sah aus wie ein Euter).
- Das gemeinsame Singen, Danke an Micha und Waldrabe für die Liederbücher. Auf dem letzten Con war das schwieriger, weil ich keine Texte kannte, und erst bei der dritten Refrain-Wiederholung Einsteigen konnte.

Entgegen der hier geäußerten Meinungen fand ich auch den hier als "zu flach" oder "zu linear" beschriebenen Hauptplot für mich persönlich als recht gut so. Ich hab nicht viel Erfahrung, hab aber schon endlose Diskussionen und Erörterungen bei einer weniger eindeutigen Sachlage erlebt, was ich schlimmer gefunden hätte. Auch fand ich es so wie es war - ohne überall dabeigewesen zu sein - immer noch möglich, den Ereignissen zu folgen. Auch dass es am Samstag eine gewisse Zeit der Haupt-Plot untätigkeit gab, fand ich ganz gut. man muss ja auch mal die Rüstung reparieren, trainieren, Handel treiben etc. wenn es zu dicht wird, ist man ständig gehetzt oder verpasst was. Auch dass die Kämpfer (z.B. ich) "entäuscht" waren, keinen Trollock abbekommen zu haben fand ich nicht so "absurd". Die Trollocks sind verhasste Viecher, die man töten sollte (erst als sie halbwegs friedlich um Essen bettelten hatte ich kurz Zweifel), und da sie nicht allzu gefährlich waren, darf man schon entäuscht sein, keine Loorberen abzubekommen.
Fazit: Zumindest für mich als Anfänger war der Plot sehr schön, da er mir den Raum für Charakterfindung und Ambientespiel gelassen hat. Außerdem gab es noch weitere Plots, mit denen man sich ja zusätzlich beschäftigen konnte (Mordfall Förster, Mortis-Verschwörer und Hexen-Plot waren die die ich mitbekommen habe).
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon Domingus » Mi 26. Mai 2010, 10:20

hanno hat geschrieben:das in Anwesenheit eines Büttels und hoffentlich rechtschaffender Bürger jemand nur aus Indizen-Verdacht niedergeschlagen, gefesselt und gegen seinen Willen verzaubert wird ist schon ein Hammer!


Habe lange vor dem Angriff auf Dich nachgedacht und mich auch mit anderen Spielern abgesprochen, bevor ich Dich habe festsetzen lassen. Und die Aussage/Anklage eines respektablen Magiers, ein gefälschter Bürgerbrief,eine Meuchlerwaffe und 2 Fluchtversuche bei einem Krieger waren für mich als Büttel dann genug Indizien, die magische Befragung (die ich mir auch outtime als unproblematisch habe absichern lassen) durchführen zu lassen. Es gab keine Verurteilung (das stand mir als Büttel nicht zu), doch das Sammeln von Indizien und Beweisen ist absolut mein Aufgabengebiet gewesen.
Als Neuling war ich in dieser Situation unsicher, wie weit ich da gehen durfte, aber ich habe mich da wirklich spieltechnisch OT abgesichert vorher, drum hat auch keiner eingegriffen, nur MORS-John hat gegen die Anwendung der Magiebefragung gemausert, aber das war auch schon alles.

Wenn sowas in Drachenstein allgemein für öffentiche Unruhe hätte sorgen müssen, wurde das leider ungenügend ausgespielt.
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon The Wizard » Mi 26. Mai 2010, 10:46

So damit ihr das auch nicht mehr aus dem Kopf bekommt :twisted:

http://www.youtube.com/watch?v=-xzOYCZGRCc
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon hanno » Mi 26. Mai 2010, 10:52

Na ja: als Ihr mich niedergeschlagen, gefesselt und mit dem Wahrheitszauber gedroht habt war das einzige Indiz die Information, dass der Streitkolben einem geuschten Verräter gehört (was ja noch lange nicht heißt, dass der momentane Besitzer diese Person ist). Diese Information kam von Giovanni und war von keinem anderen nachvollziehbar (weil sie durch Zauberei erlangt wurde).
Ihr habt halt sehr effizient gehandelt! Aber IT war das Handeln für mich nicht nachvollziehbar und weit von einer vertretbaren Gerechtigkeitsfindung entfernt. Danach damit zu argumentieren, dass Ihr ja Recht hattet und ich ein Verbrecher war ist irreführend und keine zulässige Rechtfertigung dieses "Überfalls".

Letzten Endes ist ja alles i.O.. Ich hatte ja eh keinen Bock mehr auf diese Rolle und war ja auch nur ein oller NSC. :samurai)
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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon John » Mi 26. Mai 2010, 11:14

Der MORS-John hat gegen Magie gewettert, weil er ein MORS Geweihter war nach guter alter Schule und die müssen das. Ich kann aber Hanno verstehen das er sich lieber kämpfend den Untergang geweiht gesehen hätte, das wäre Pathos... Wobei wir wieder bei der Diskussion effektives Rollenspiel und Pathos wären.

Als NSC ist man eh leichter zu enntäuschen als als SC glaube ich... weil man den Spass sucht und nicht immer findet und man kennt ja was von den Con und man malt sich das so und so aus (bei mir war die Erwartungshaltung mal wieder glaube ich zu hoch, da ich den Plot kannte und man mir ein tolles Dorfspiel versprochen hat mit Szenen wie den Totenforstcon von Tanne (meine güte, bei der Geschichte mit den Mord läuft mir heute noch ein schauer über den Rücken.., das haben die dörfler aber selbst inziniert, aber das war ganz großes Kino und immer noch einer der besten Szenen in meinen Larper da sein) und darauf habe ich mich gefreut und das war dann auch der eigentliche Grund warum ich zugesagt habe und ich auf den Vampyr so gar keine Lust hatte und mir mut angetrunken habe..., aber hinterher find ich es gut, da ich endlich mal ne Böserolle konsequent durchgezogen habe.).

Ich bin für Clon NSCs, die züchtet man dann und Malt sie an wie man sie braucht, programmiert den Plot in die DNA und dann gehts los und nach den Con enstorgt sich der Clon bilogisch selbst im Wald... so als instant Pulver... dann können wir alle als Spieler kommen und ein Supercomputer mit einer KI, nennen wir sie DEUS denkt sich die Plöte aus... hemm ich sollte mal wieder Paranoia zocken... hier ich biologen, biochemiker und humanbiologen ich ordere 100 aufguss nsc clone... macht ma

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Re: AK37 - Wieder Zuhause

Beitragvon Lina Sorgchen » Mi 26. Mai 2010, 11:26

So, jetzt sag ich doch noch was.
Drachenstein ist vielleicht liberaler als Neu Rheatikon aber dennoch keine Demokratie nach heutigen Vorstellungen und es ist rechtens einen Bürger (Söldner ohne Kriegerbrief) der unter Verdacht steht fest zu nehmen, wenn jemand Anklage gegen ihn erhebt. Was der Fall war.
Wenn dieser Bürger dann noch versucht zu fliehen und Kommentare von sich gibt wie: "Wenn ich dich kriege reiß ich dir den Kopf ab und pisse in deinen Hals." (ja, dass hab ich sehr wohl gehört) Dann macht er sich damit nicht unbedingt unverdächtiger und gehört erst recht befragt und festgehalten. Dazu kommt, dass Giovanni ja auch nicht irgendwer ist, sondern Ahnung von diesen Dingen hat.

OT klar schade um den Kampf. IT völlig logisch ihn zu verhindern. Die meißten Kämpfer waren noch angeschlagen durch den Vampir und die Untoten. Außerdem waren wir auf dem Dorfplatz, wo mehr als genug Unbewaffnete rumliefen, die es letztendlich zu schützen galt.

Toll das Gespräch am Baum. Das hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Gerade mit den fletigen Bemerkungen des Büttels, der sich nun klar in einer Machtposition befand.
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